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Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck

Die Prunkräume der Hofburg Innsbruck – einer der bedeutendsten Kulturbauten Österreichs – sind nach umfassender und schonender Generalsanierung wieder öffentlich zugänglich.

Den Glanz vergangener Zeiten strahlt die Kaiserliche Hofburg Innsbruck, die zu den traditionsreichsten Bauwerken Österreichs zählt, in allen Räumen aus: vom Gotischen Keller bis unters schön gewölbte Dach. Nach der nun abgeschlossenen Generalsanierung der Prunkräume zeigen sich auch Riesensaal, Gardesaal, Lothringer-Zimmer und der Sakralbereich des Damenstifts frisch renoviert und so prachtvoll wie im 18. Jahrhundert.

Wertvolle Fresken, außergewöhnlich schöne Marmor- und Holzböden, elegante Lüster und viele andere Zeichen des Reichtums und der kaiserlichen Macht schmücken die Prunkräume der Innsbrucker Hofburg. Bei ihrer Sanierung wurde besonders darauf geachtet, das Erscheinungsbild aus der Zeit Maria Theresias, um 1750 bis 1770, wiederherzustellen, wozu im Vorfeld eine genaue Befundung der Räume durchgeführt worden war. Dabei hoffte man auch – leider vergeblich –, einen Herkuleszyklus wiederzuentdecken, den Maria Theresia aus dem Riesensaal entfernen hatte lassen.

Um die Räumlichkeiten möglichst authentisch herzurichten, waren nicht nur 18.000 Blatt Gold notwendig, man musste auch alte Wandanstriche abnehmen und stattdessen auf historische Kalktechnik zurückgreifen, Gemälde restaurieren und Böden ausbessern. Letztere sind besonders schöne Beispiele für die damalige Handwerkskunst: Im Riesensaal befindet sich ein wertvoller Steinboden, im Lothringer-Zimmer ein so genanntes Versailler Tafelparkett, und im Damenstift entdeckt man Dielenböden aus Lärche und Fichte.

Mit großer Sorgfalt wurde auch das Deckenfresko von Anton Maulpertsch im Riesensaal gereinigt und strahlt jetzt wieder so farbenfroh wie in Rokoko-Zeiten. Für Maria Theresia hatte die Innsbrucker Hofburg eine besondere Bedeutung, denn im August des Jahres 1765 fand hier die Vermählung ihres Sohnes Leopold statt, ihr geliebter Mann Franz Stephan von Lothringen starb hier. Die Triumphpforte am Ende der Maria-Theresien-Straße kündet übrigens mit einer „freudigen“ und einer „tragischen“ Seite von jenen Ereignissen.

Für Kaiserin Elisabeth stattete man rund 100 Jahre später das Innere Appartement luxuriös aus. Edle Seidenstoffe, extravagante Farben, prächtige Toilettemöbel – all das eine Huldigung an die schöne Gattin Kaiser Franz Josephs, der die Räume öfter nutzte als seine Frau. Diese Appartements im Stil des Zweiten Rokoko sind nun ebenfalls wieder in alter Pracht zu besichtigen.

In den Schauräumen des Museums geben Hunderte Exponate Einblick in das Leben der höfischen BewohnerInnen, in Themenräumen begibt man sich mit Kurzfilmen, Fotos und Video-Interviews auf die Spuren der Geschichte. Die Tiroler Geschichte, aber auch 555 Jahre Habsburger Regentschaft in Tirol werden in der Galerie im Prunkstiegenhaus lebendig, in der Porträts der Tiroler Landesfürsten sowie bekannter Habsburger den Rahmen für den Rundgang bilden.

Wechselnde Ausstellungen in der Foyergalerie sowie Sonderschauen im Gotischen Keller sind nur zwei Programmpunkte aus dem reichhaltigen Veranstaltungsrepertoire der Hofburg. In den prunkvollen Sälen finden immer wieder Konzerte, aber auch Theaterveranstaltungen statt. Der Burghof ist im Sommer Schauplatz der Innsbrucker Promenadenkonzerte.

Zahlreiche Themenführungen geben interessante Einblicke in Geschichten zur Geschichte der Hofburg. Die „Hofburg zum Kennenlernen“ gibt es täglich. „Der Weg zur Madonna“ ist eine lohnende Reise zu den Beziehungen der Habsburger zur kirchlichen Macht – erstmals ist der Gang zur Empore im Innsbrucker Dom zugänglich, von wo aus das berühmte Marienbild von Lucas Cranach auf Augenhöhe zu sehen ist. In der Führung „Eine Hochzeit und ein Todesfall“ begeben sich die Geschichts-Detektivinnen vom Verein Per Pedes auf eine interessante Tour in die Vergangenheit. Um jungen Menschen den Zugang zur Kultur leicht zu machen, zeigt sich die Hofburg Innsbruck ausgesprochen familienfreundlich. Jeden Sonntag bittet man zur Familienführung, die für Kinder, Jugendliche und deren Begleitung (bis zu 2 Erwachsene) kostenlos ist, Jugendliche bis 19 Jahre können die Hofburg ebenfalls gratis besuchen.

 

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