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Innsbrucker Nordkettenbahnen

Kühne Formen, spektakuläre Ausblicke – der Berg ruft! Die neuen Bahnen auf die Nordkette punkten mit Geschwindigkeit und Eleganz.

Ausgezeichnet mit dem "European Union Prize for Cultural Heritage- EUROPA NOSTRA Award 2010

Nach Lunch und Einkaufsbummel in der Stadt zum Nachmittagskaffee ins Bergrestaurant. Das ist in Innsbruck Realität, möglich geworden durch eine Komplettrenovierung der Nordkettenbahnen Innsbruck, die ins Ski-, Snowboard- und Wandermekka „vor der Haustüre“ führen.

Auf einem Teilstück der Bahn schweben die Gäste mit zwei Pendelseilbahnen von der Hungerburg (Stadtteil von Innsbruck) auf Seegrube und Hafelekar. Um die beiden Stationen auf 1.911 und 2.274 m Seehöhe zu erreichen, müssen Höhenunterschiede von 1.040 bzw. 363 m und Längen von 2.873 bzw. 764 m überwunden werden – im oberen Teil sogar stützenfrei. Damit haben Wanderer, Skifahrer, Snowboarder und Sonnenanbeter den schnellsten Anschluss ins sportliche Vergnügen. Besonders reizvoll: der Kontrast von modernster Technik und denkmalgeschützter Architektur. Die von Franz Baumann in den 1920er-Jahren entworfenen Stationen wurden sehr behutsam adaptiert, die Bahnen selbst heutigen Ansprüchen angepasst: Sie können bis zu 800 bzw. 622 Personen pro Stunde befördern und sind mit 10 und 7 m/s so schnell, dass man in weniger als 15 Minuten von der Hungerburg bis zur obersten Station der Nordkettenbahnen gelangt.

Auf der Mittelstation Seegrube dennoch Halt zu machen, lohnt sich nicht nur wegen des Natureerlebnisses. Im Bergrestaurant speist man wahlweise im Selbstbedienungsbereich oder im Obergeschoß mit perfektem Service – den phantastischen Panoramablick auf Stadt und Berge ringsum gibt’s als Draufgabe. Zum hochalpinen Chill-out trifft man sich in der Alpenlounge im 1. Stock des Restaurants, wo sowohl Terrasse als auch Innenbereich für einen gemütlich-genüsslichen Ausklang eines schönen Tages zur Verfügung stehen. Jeden Freitagabend diniert man „abgehoben“ auf fast 2.000 m, blickt auf die Lichter der Stadt, um dann bei der Rückfahrt ins nächtliche Innsbruck zurückzukehren.

Ein noch spektakuläreres Architekturwahrzeichen ist die Standseilbahn von Innsbrucks Altstadt auf die Hungerburg. Stararchitektin Zaha Hadid, die bereits der Bergisel-Sprungschanze ihren Stempel aufdrückte, entwarf die Bahnstationen im Herzen von Innsbruck, auf der Hungerburg und beim Alpenzoo sowie die Schrägseilbrücke über den Inn – kühne Formen und klare Funktionen im öffentlichen Raum. Einzigartig auch die Trassenführung mit Brücke und zwei Tunnels, die aber auch immer wieder den Blick auf die Stadt und ihre Umgebung öffnet. Aber nicht nur die von fließenden Gletscherformen inspirierten Aufbauten der Stationen und die Innbrücke sind beeindruckend, sondern auch die technischen Daten der 1.797 m langen Bahnstrecke: Sie führt von 560 m auf 860 m Seehöhe, wobei die Neigung der Trasse bis zu 47 Prozent beträgt. Nach 600 m unterirdischer Fahrt überquert die Bahn eine s-förmige Brücke mit 34 m hohen Pylonen, die auf 241,5 m Länge in einem Winkel von 23° über den Inn geführt ist. Nach einem weiteren unterirdischen Streckenabschnitt gelangen die bis zu 130 Fahrgäste pro Fahrt zur sechs Stockwerke hohen Station beim Alpenzoo und von dort weiterhin oberirdisch bis auf die Hungerburg – und das in nur 8 Minuten. Zaha Hadid ist übrigens bislang die einzige Frau, die den Pritzkerpreis, die höchste Auszeichnung der Architektur, verliehen bekam.

Nur wenige Schritte von Innsbrucks mittelalterlicher Altstadt entfernt, beim Congress Innsbruck, beginnt eine faszinierende Reise. 20 Minuten, in denen man Stadt und Fluss, Wald und Fels quert, um vom Stadtzentrum aus ins Herz der Alpen zu gelangen. Keine andere Stadt Europas hat diesen Kontrast von Stadt und Berg in derart kurzer Zeit, in solch spektakulärer Weise zu bieten. Damit wird Innsbruck seinem Ruf als der Hauptstadt der Alpen einmal mehr gerecht.

Hier finden Sie nähere Informationen: Nordkette 

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