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Schloss Ambras


Schlossstraße 20, AT- 6020 Innsbruck
Tel. +43 1 / 52 52 4 - 4802
Fax +43 1 / 52 52 4 - 4899

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Schloss Ambras
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Allgemeine Infos

Schloss Ambras

Schloss Ambras, weithin sichtbar oberhalb von Innsbruck gelegen, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt. Seine kulturhistorische Bedeutung....

Seine kulturhistorische Bedeutung ist untrennbar mit der Persönlichkeit Erzherzog Ferdinands II. (1529–1595) verbunden, der als echter Renaissancefürst die Künste und Wissenschaften förderte. Er begründete die prachtvollen Ambraser Sammlungen, zu deren Unterbringung er im Bereich des Unterschlosses eine nach modernsten Kriterien konzipierte Museumsanlage errichten ließ.

Im Hochschloss entstanden Wohnräume mit exquisiter Ausstattung – berühmt ist u. a. das Bad der Philippine Welser – sowie der Spanische Saal, der zu den schönsten freistehenden Saalbauten der Renaissance zählt. Angelegt als Festgalerie und mit Wandmalereien – sie stellen 27 Tiroler Landesfürsten dar – prächtig geschmückt, dient der Spanische Saal nun im Sommer der Aufführung von Alter Musik im Rahmen der Ambraser Schlosskonzerte und der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Besonders beeindruckend: die Größe des Raumes mit seinen 43 Metern Länge sowie die teilweise vergoldete Holzkassettendecke mit Intarsien.

Mit der Habsburger Porträtgalerie bietet das Hochschloss eine von vielen musealen Attraktion der Anlage. Mehr als 200 Bildnisse lassen hier nicht nur die Geschichte des Herrscherhauses Habsburg lebendig werden, sie ermöglichen auch einen hervorragenden Überblick über die höfische Porträtmalerei von der Spätgotik bis zum Klassizismus. Lukas Cranach, Tizian, Anton van Dyck oder Velázquez sind nur einige der berühmten Künstler, deren Werke zu sehen sind.

Der Großteil der Ausstellungsräume findet sich aber im Unterschloss, das aus der so genannten Kornschütt und drei miteinander verbundenen Museumstrakten besteht. Erzherzog Ferdinand II. war ein begeisterter Sammler und legte auf Schloss Ambras in seiner Kunst- und Wunderkammer umfangreiche Sammlungen an, die zum Teil auch schon auf eine Präsentation im Sinne eines Konzeptmuseums ausgerichtet waren.

Dabei galten in der Renaissance ganz unterschiedliche Objekte als besonders kostbar: Neben Gemälden, Harnischen sowie Gold- und Silberschmiedearbeiten finden sich in den Ambraser Sammlungen Kunstgegenstände und Kuriosa aus aller Welt. Dazu gehören wissenschaftliche Gegenstände wie ein Aufsatz mit Kompass ebenso wie Objekte aus fernen Ländern wie die „Ryukyu-Schale“, Korallen oder Muscheln. Aber auch Porträts von Menschen, die als „Wunder“ galten, wie etwa die Haarmenschen, finden sich in den Kunst- und Wunderkammern des Schlosses. Die Ambraser Sammlung folgt in der heutigen Aufstellung den Intentionen ihres Begründers und ist von unschätzbarem Wert.

Um seiner Sommerresidenz auch die angemessene Umgebung zu schaffen, ließ Ferdinand von 1566 bis 1570 einen Schlosspark anlegen, dessen heutiges Aussehen östlich des Schlosses – als Wildpark mit Laubmischwald, Felsen, Schluchten, Wegen, Brücken und künstlichem Wasserfall – noch auf die damalige Gestaltung zurückgeht. Die nördlich und westlich gelegenen Teile wurden im 19. Jahrhundert unter Erzherzog Karl Ludwig als Landschaftsgarten angelegt und bezaubern auch heute noch durch ihre gepflegte Schönheit. Ein besonders hübscher Teil, der Keuchengarten (Küchengarten) mit Nutzpflanzen und einem kleinen Teich, befindet sich am Fuße des Spanischen Saales. Jedes Jahr ist der Schlosspark Schauplatz des Renaissancefestes, das Kinder und Erwachsene in die Wunderwelt der Renaissance entführt: Dann treiben nämlich Stelzengeher, Gaukler, Märchenerzähler und Musikanten ihr buntes Spiel im Park.

Und weil bei diesen und anderen Gelegenheiten die Parkplätze beim Schloss manchmal knapp werden, empfiehlt es sich, den Weg nach Ambras mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Fahrrad anzutreten. Nicht nur der „Sightseer“ – die Buslinie für die Stadtrundfahrten durch Innsbruck –, auch der Linienbus Richtung Tulfes hält sozusagen vor der Haustür. Und für Sportliche hält der Fahrradverleih „Die Börse“ in der Leopoldstraße Fahrräder und E-Bikes bereit – damit man schon die Anfahrt bis zu den Toren des reizvollen Parks richtig genießen kann.

Öffnungszeiten

Täglich von 10:00 - 17:00 Uhr

Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Im November geschlossen.



Kartenposition

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