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Am Puls der Natur im Alpenpark Karwendel

Wandern, Klettern, Biken im Schutzgebiet rund um Innsbruck. Der Alpenpark Karwendel zwischen Inn und Isar, Achensee und Seefelder Senke verbirgt viele Besonderheiten!

80 Jahre und unverändert faszinierend ist der Alpenpark Karwendel, mit 727 km2 nicht nur das größte Tiroler Schutzgebiet, sondern auch eine der beeindruckendsten Naturlandschaften des Landes, die übrigens bis an die Stadt Innsbruck heranreicht. Insgesamt 11 Schutzgebiete liegen im Alpenpark Karwendel, darunter das Landschaftsschutzgebiet Nordkette - das klassische Naherholungsgebiet aller Innsbrucker und natürlich der Gäste der Tiroler Landeshauptstadt.

Zum Alpenpark Karwendel

Hier sind Wandern, Klettern, Mountainbiken erlaubt, zahlreiche Hütten und Almen wie Höttinger Alm, Rumer Alm, Thaurer Alm oder Enzianhütte sind bequem und auch mit Kleinkindern gut erreichbar; sie laden zu Rast und „g’schmackiger“ Jause.

Es gibt auch eine direkte Verbindung von Innsbrucks Zentrum ins Hochalpine. Die Nordkettenbahn gleitet lautlos nach oben, der Blick durch die Kabinenfenster schweift von der Stadt über die Baumgrenze bis zum prachtvollen Panorama, Gipfel reiht sich an Gipfel. Oben angelangt, ist das Hafelekar Ausgangspunkt für so manche lohnende Wanderung, Gipfelbesteigung oder Begehung des Klettersteiges.

Im Alpenpark Karwendel wandert man durch Urwälder, an Wildflüssen vorbei, man erkundet Schluchten und Felssteige, bewundert seltene Pflanzenarten wie Orchideen oder botanische Raritäten wie Perückenstrauch und Hopfenbuche. Adler kreisen in der Luft, Gämsen und Steinböcke wagen sich oft nah an Wanderer heran, Vögel wie der Flussuferläufer oder Schneehühner lassen sich bestens beobachten. Naturjuwele wie das kleine, aber in vielerlei Hinsicht besondere Naturschutzgebiet Martinswand und Fragenstein im Raum Zirl-Innsbruck faszinieren mit ihrer Botanik. Aufgrund eines besonders heißen Lokalklimas gedeiht hier eine sogenannte „Föhnflora“ mit wärmeliebenden Gebüschen und Trockenrasen. Auch das Landschaftsschutzgebiet Vorberg am Südrand des Karwendels liegt nah bei Innsbruck und ist vor allem als Familienwandergebiet beliebt und geschätzt. 

Apropos Wandern: Der Alpenpark Karwendel bietet sich für einen gemütlichen Tagesausflug ebenso an wie für mehrtägige Wanderungen, die zahlreichen Hütten laden nicht nur zur Einkehr, sondern bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten. Der „Klassiker“ unter den Karwendelwanderungen ist die Tour von Scharnitz nach Pertisau am Achensee. Auch Weitwanderwege wie der Adlerweg, Abschnitte der Via Alpina oder der Tour München-Venedig führen durchs Karwendel.

Auf allen Mautstraßen im Karwendel, die auch mit dem PKW befahrbar sind, ist natürlich das Mountainbiken erlaubt; zusätzlich sind im Tiroler Teil 14 Radtouren freigegeben. Und natürlich ist das Karwendel ein Eldorado für Bergsteiger und Kletterer, die sogar noch jungfräuliche, weil nicht bestiegene Gipfel, vorfinden.

Bedeutende Namen sind ebenfalls mit dem Karwendel verbunden, vom „alpinen Erschließer“ Hermann von Barth, der allein im Sommer 1870 88 Gipfel des Karwendels bestiegen haben soll, bis zum berühmten Alpingeologen Otto Ampferer. Die beiden Kartografen Peter Anich und Blasius Hueber verwendeten 1774 übrigens erstmals offiziell den Namen Karwendel für die gesamte Region. Der Name ist germanischen Ursprungs und geht auf Kérwentil (den „Speerwender“) zurück, der im oberen Isartal in der Gegend von Scharnitz einen Hof besaß. Daraufhin wurde das dortige Gebiet Kerwéndelau genannt, ein Name, mit dem die Menschen gleich das ganze ausgedehnte Gebirge bedachten.

 

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