Die Innsbrucker Hofkirche mit dem Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. ist das bedeutendste Kaisergrabdenkmal Europas und Zeugnis einer europäischen Hofkunst, für die die besten Künstler wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d. Ä., Alexander Colin u.a. beschäftigt wurden.
Der Grundgedanke Kaiser Maximilians I. war die Schaffung eines politischen Denkmals für das römisch-deutsche Kaisertum, das fußend auf der Tradition des Hauses Habsburg, durch Maximilians politische Zielsetzung zum europäischen Kaisertum witerentwickelt werden sollte.
Die Vollendung des Grabmals in seiner heutigen Gestalt mit dem 1584 ausgeführten Guss der Statue des knienden Kaisers und der Tugenden und mit dem Eisengitter blieb Erzherzog Ferdinand II. mehr als 80 Jahre nach Beginn der Arbeiten vorbehalten.
Das umfangreiche Grabdenkmal besteht aus einem Kenotaph mit der Figur des knieenden Kaisers und vierundzwanzig Reliefdarstellungen seiner Taten am Sarkophag in der Mitte des Kirchenschiffes und achtundzwanzig der vierzig geplanten überlebensgroßen Statuen seiner Ahnen zwischen den Pfeilern des Schiffes und am Eingang des Chores.
Die Renaissanceorgel an der rechten Chorwand von Jörg Ebert aus Ravensburg zählt zu den fünf berühmtesten Orgeln der Welt und ist die größte, fast unversehrt erhaltene Renaissance-Orgel Österreichs.
Öffnungszeiten: Montag - Samstag 9.00 - 17.00 Uhr (Juli und August bis 17.30) Sonn- und Feiertage 12.30 - 17.00 Uhr (Juli und August bis 17.30)
Eingang über das Volkskunstmuseum, Universitätsstraße 2.
Eintrittspreise:
Erwachsene € 3,00; Senioren € 2,70; Gruppen € 2,00, Schüler (6 - 18 Jahre) € 1,50;
Studenten € 2,00; Kombinierte Karte (mit Tiroler Volkskunstmuseum): € 6,50