Das Geheimnis der Wüste 7. März - 5. Juli 2008
Bernhard Leitner: 15. 05. - 7. 09. 2008
WILDERER! 1. August 2008 - 11. Jänner 2009
Das Geheimnis der Wüste 7. März - 5. Juli 2008
Ein Tiroler Beitrag zur Erforschung der libyschen Sahara
Die Sahara im Süden Libyens gleicht einem prähistorischen Freilichtmuseum. Auf eng begrenztem Raum sind hier in den vergangenen Jahrtausenden in Wechselwirkung mit dem Klima unzählige Kulturen entstanden und wieder vergangen.
Dr. Rüdiger und Gabriele Lutz aus Innsbruck erforschen seit 1976 dieses einzigartige Gebiet und haben eine umfangreiche Domumentation der Felsbilder aufgebaut. In der Ausstellung werden die Landschaft der Sahara, aufgefundene Fossilien sowie prähistorische Kulturen mit ihren Felsbildern und Artefakten vorgestellt. Zudem sind Originalpräparate ehemals in der Sahara verbreteter Großsäuger, Reptilien und Vögel zu sehen.
Bernhard Leitner: Pulsierende Stille 15. 05. - 7. 09. 2008
Bernhard Leitner (geb. 1938) gehört mit zu jenen Künstlern in Österreich, die sehr früh die Grenze hin zu neuen Medien überschritten haben.
Ins seinen skulptural angelegten Arbeiten erforscht er die Architektur des Klanges ebenso wie dei Beziehungen zwischen Klangkunst und Baukunst. Die Ausstellung zeigt einen Überblick über Leitners Schaffen, angefangen von den frühen Ton-Raum-Untersuchungen der 1096er Jahre bis herauf zu den jüngsten Ton-Raum-Skulpturen.
WILDERER! 1. August 2008 - 11. Jänner 2009
In dieser Schau werden die Besucher in einer Gesamtrauminstallation auf zwei Ausstellungsebenen mit einer überraschenden Inszenierung aktiv bzw. interaktiv mit "Aha"-Effekten neugierig gemacht und in das vielschichtige und sehr unterschiedlich gesehene Thema eingeführt. Der Wilderer als "Rebell der Berge" wird sowohl in seiner kulturgeschichtlichen Entwicklung als auch in seiner krontroversiellen Bedeutung beleuchtet und erklärt.
Dabei wird nicht nur auf den bekannten "Wildschütz" - den illegalen Jäger mit Gewehr - eingegangen, sondern auch auf andere Formen der illegalen Jagd mit z. B.Schlingen und Fallen. Auch der in weiten Teilen des Alpenraumes bis heute praktizierte Vogelfang ist Thema der Ausstellung. An berühmte "Wildererdramen" wird in der Ausstellung ebenso erinnert wie an die strenge Gerichtsbarkeit früherer Zeiten.
Dass Wilderei durchaus auch Tierarten gefährden kann, wird am Beispiel des Alpensteinbocks erklärt, der über Jahrhunderte nicht nur wegen seiner Trophäen, sondern auch wegen seiner in der Volksmedizin und im Volksglauben bekannten "Heilwirkung" gejagt und dadurch fast zum Aussterben gebracht wurde.
Da Wilderei nicht nur ein Thema der Alpen ist, geht die Ausstellung auch auf die international verbreitete illegale Jagd ein.