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Der Hochdruckeinfluss ist zu Ende und die intensive Tiefdrucktätigkeit über dem Nordatlantik greift auf Mitteleuropa über. Doch heisst Tiefdruckeinfluss nicht automatisch Schlechtwetter, gerade für uns im Einzugsgebiet der Alpen nicht, denn hier kann aufkommender Föhn Niederschlag verhindern. Er sorgt auch zeitweise für Auflockerungen.

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Am Mittwoch ist die Föhnlage zu Ende! Die Temperaturen gehen in allen Höhen um 3 Grad zurück! Der Himmel ist meist Wolkenverhangen und zeitweise fällt Niederschlag.

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Innsbruck und die Zeit der Habsburger

Der Habsburger Kaiser Maximilian I.

Knapp 800 Jahre regierten sie Europa, waren die mächtigste Herrschaftsdynastie und prägten das Bild der Welt maßgeblich. Sie sorgten für Expansionen, Fortschritt, Kriege, Heiratspolitik und auch die jahrhundertjährige Kaiserwürde im Hl. Römischen Reich Deutscher Nation ist prägend für ihr Schaffen – und ihren Untergang: die Habsburger

Die weltberühmte Herrscherfamilie Habsburg hat auch in Innsbruck ihre Spuren hinterlassen. Die Kaiserliche Hofburg, die Hofkirche, das Goldene Dachl oder Schloss Ambras sind wertvolle Andenken an jene Zeit. Auch kulturelle und politische Einflüsse veränderten Innsbruck nachhaltig. Als Kaiser Maximilian I. (1459-1519) Innsbruck um 1500 zum Zentrum seines riesigen Reiches machte, installierte er dort die Finanzkammer und ließ in der Residenzstadt alle Fäden zusammenlaufen. Die Wahl fiel nicht zufällig auf Innsbruck. Kaiser Maximilian I. war ein Abenteurer. Er liebte die Jagd, das Stechen von Gämsen und die Tiroler Alpenlandschaft mit ihren majestätischen Berggipfeln.

Das leere Grabmal

Als der Kaiser älter wurde, war er um sein „gedechtnus“ besorgt. Er wollte sich verewigen und ließ zu diesem Zweck ein gigantisches Grabmal errichten – in dem jedoch niemals je ein Mensch seine letzte Ruhe finden sollte. Die Hofkirche, in der das Grabmal situiert werden sollte, wurde erst 40 Jahre nach dem Tod Kaiser Maximilians I. fertiggestellt. Heute betrauern 28 beeindruckende Bronzefiguren – die sogenannten „Schwarzen Mander“ – das leere Hochgrab und Innsbruck und seine Besucher freuen sich über ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk.  Bedeutende Marmorreliefs am Kenotaph weisen Maximilian I. – der schließlich in Wiener Neustadt in der Burg seines Vaters begraben wurde – als bedeutenden Herrscher und Begründer des Habsburger Imperiums aus. 

Das Goldene Dachl

Dass Kaiser Maximilian I. Prestige sehr wichtig war, ist nicht zu übersehen. Dies war aber keineswegs untypisch für diese Zeit. Wie auch heute noch sind Gold, Prunk und Luxus Attribute, die für eine klare Aussage stehen: Ich bin ein VIP. So kam es, dass er einen seiner Lieblingsplätze in Innsbruck, die Loggia seines Prunkerkers auf dem Hauptplatz, ganz besonders hervorhob. Er ließ das Dach mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln decken. Damit hat er erreicht, was er wollte – denn nun zieht das  Goldene Dachl Besucher in seinen Bann und wurde zum Wahrzeichen Innsbrucks. Auf dem Relief sind der Kaiser, seine zwei Frauen, sein Hofnarr und Höfling sowie das Jahr 1500 dargestellt. 

Kaiser Maximilian I. war auch Visionär: Zwischen 1490 und 1520 ließ er die komplette Altstadt nach maximilianischer Bauordnung erneuern. Das bedeutete, dass nur noch Steinhäuser mit Feuertrennwänden errichtet werden durften. Ihm haben wir es also zu verdanken, dass die farbenfrohe Altstadt auch heute noch so ist wie damals und nichts von ihrem unvergleichbaren Charme verloren hat.

Schloss Ambras

Was einst als mittelalterliche Burg begann, wurde im 16. Jahrhundert zu einem wohnlichen Renaissanceschloss mit prachtvollen Gartenanlagen umgestaltet. Damals lebte Erzherzog Ferdinand II. (1529-1595) mit der schönen Philippine Welser, seiner Gemahlin, in diesen prunkvollen Gemäuern, gleichzeitig ließ er auch eine der ältesten erhaltenen Museumsbauten errichten. Noch heute ist dort seine umfangreiche Sammlung an Rüstungen, Waffen, Kunstwerken und Kuriositäten zu bestaunen. Der fürstliche Festsaal dient in den Sommermonaten als Austragungsort für außergewöhnliche Konzertveranstaltungen

Die Kaiserliche Hofburg – das „Klein Schönbrunn der Alpen“

So nannte zumindest Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) die Kaiserliche Hofburg in Innsbruck, die sie im spätbarocken Stil umbauen ließ.
Die spätmittelalterliche Burganlage, die zuvor diesen Platz eingenommen hatte, schien ihr nicht mehr zeitgemäß. 1765 feierte ihr Sohn seine Hochzeit. Das mehrwöchige Spektakel nahm ein jähes Ende, als plötzlich und unvermutet Kaiser Franz I. Stephan, Maria Theresias Gemahl, verstarb. So gestaltete man den Riesensaal kurzerhand zum Memorialsaal um.

Heute lassen sich hier eindrucksvolle Deckenfresken von F. A. Maulbertsch und die Porträts der kaiserlichen Familie bewundern. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Kaiserappartements für Kaiserin Elisabeth komplett neu möbliert. Natürlich nach der damals aktuellen Mode. All dies und die ganze Welt der Habsburger kann noch heute bestaunt werden. Mit der Innsbruck Card sogar kostenlos. 

Headerbilder: Kunsthistorisches Museum Wien



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