Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Beherbergung zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Beherbergungsbetriebe Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

Weiters hat die Tirol Werbung in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden des Landes Tirol, Informationspakete zu den Themen  „Maßnahmen zur Vorbereitung auf einen COVID-19 Fall im Betrieb“ sowie „Vorgangsweise bei einem COVID-19 Verdachtsfall im Betrieb“ ausgearbeitet.

 

Alle Unterlagen finden Sie hier zum Downloaden:

NEU: Hier finden Sie Empfehlungen für Ihre Veranstaltungen, ausgearbeitet vom Convention Bureau Tirol.

Hintergründe

Zusätzlich dürfen wir Ihnen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden noch folgende Hintergründe für eine entsprechende Vorbereitung im Betrieb darlegen:  
 

  1. Die Einhaltung von Schutzmaßnahmen im eigenen Betrieb – wie im Infoblatt Prävention dargestellt – erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie und ein Teil Ihres Teams im Ernstfall handlungsfähig bleiben und den Betrieb fortsetzen können. 
     
  2. Die saubere Protokollierung und Erfassung der Gäste- und Besucherdaten verkürzt den Prozess des Contact Tracings (der Kontakt-Nachverfolgung) und ermöglicht eine schnellere Wiedereröffnung. ACHTUNG: Die einzige Möglichkeit einen öffentlichen Aufruf in den Medien möglichst zu vermeiden, ist das Führen von Kontaktlisten – auch wenn dies vom Bund nicht verpflichtend vorgeschrieben ist.
     

Eine weitere Empfehlung der Behörden ist die Frage nach der Herkunft bzw. Reisetätigkeit der Gäste in den letzten vierzehn TagenBEIM CHECK-IN. Sofern Gäste sich kürzlich in Regionen aufgehalten haben, für die laut Verordnung des Bundes eine Reisewarnung besteht, muss bei der Einreise zwingend ein ärztliches Attest vorgelegt werden, das nicht älter ist als 4 Tage (Tagesaktuelle Übersicht dieser Staaten). Hat der Gast ein solches Attest nicht, muss er im Zimmer von anderen Gästen und Mitarbeitern isoliert und einer Testung zugeführt werden. Erst nach Vorliegen eines negativen Testergebnisses wäre der Gast berechtigt, sich im Betrieb und auch in der Region frei zu bewegen.

Fragen und Antworten rund um das Thema:

Welche Maßnahmen kann ich in meinem Beherbergungsbetrieb setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

1. Mindestabstand von 1 Meter gewährleisten

  • Hinweise durch Aufsteller, Schilder, Steher, Bodenmarkierungen oder andere Hilfsmittel bereits in Eingangsbereichen und an der Rezeption des Beherbergungsbetriebes anbringen.
  • Vorkehrungen für räumliche Engstellen im Betrieb (z.B. Gänge, Aufzüge, Ein-/Ausgänge, Sanitäranlagen) treffen.
  • Auf Händeschütteln und Körperkontakt verzichten.
  • Tische und Sitzgelegenheiten in den allgemein zugänglichen Bereichen so aufstellen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Stausituationen nach Möglichkeit durch Maßnahmen zur Besucherlenkung vermeiden. Verweildauer an der Rezeption möglichst kurz gestalten.
  • Personen aus dem gemeinsamen Haushalt sowie Gäste einer gemeinsamen Besuchergruppe sind vom Mindestabstand ausgenommen.
  • Die Nächtigung in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist nur zulässig, wenn gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

 

2. Gastronomiebereich gestalten

  • Für allgemeine Informationen Leitlinien für Gastronomiebetriebe beachten.
  • Nach Möglichkeit gestaffelte Essenzeiten oder auch Zimmerservice anbieten, um Stausituationen zu vermeiden.
  • Buffets sind entsprechend den Regelungen in Gastronomiebetrieben möglich.
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle.

 

3. Zusatzangebote adaptieren

  • Fitnessbereich können analog zu den Voraussetzungen in Fitnessbetrieben bereitgestellt werden.
  • Für Wellnessbereiche die Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012 sowie die Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe heranziehen.
  • Für die Organisation der Kinderbetreuung die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranziehen.
  • Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen (stufenweise Lockerungen ab 1. Juli für Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen) sind möglich, dabei auf Regelungen zu Mindestabstand und Tragen von Mund-Nasen-Schutz achten.
  • Auch bei Angeboten wie Ausflügen, geführten Wanderungen oder anderen Aktivitäten auf Gruppengröße, Mindestabstand und allenfalls Mund-Nasen-Schutz achten.

 

4. Verhaltensempfehlungen für den Gast gut sichtbar platzieren

Welche speziellen Reinigungsmaßnahmen setze ich, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

  1. Allgemein zugängliche Bereiche

    a) Nach Erfahrung oft berührte Gegenstände und Oberflächen, wie Tür- und Fenstergriffe, Lichtschalter, Geländer etc. frequenzabhängig reinigen.
    b) Allgemeine Sanitärbereiche und insbesondere Bedienknöpfe, Armaturen und Türklinken frequenzabhängig reinigen.
    c) Ausreichend Seife für das notwendige Händewaschen sowie Handtuchspender (Papier oder Stoff) oder sonstige hygienegeprüfte Handtrockensysteme in den Sanitärbereichen zur Verfügung stellen.
    d) Desinfektionsspender können an zentralen Punkten aufgestellt werden.
    e) Regelmäßig, am besten mindestens 1 mal pro Stunde lüften bzw. Türen offenhalten, soweit das Wetter dies erlaubt 
  2. Individuelle Wohnbereiche

    a) Regelmäßiges Lüften bei Zimmerreinigung.
    b) Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten.
    c) Minibar auf Gäste-Wunsch befüllen oder auf Getränke durch Zimmerservice umstellen.
    d) Bei der täglichen Reinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe nach jedem Zimmer achten.

 

Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb?

  1. Mindestabstand von 1 Meter auch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhalten und auf Körperkontakt verzichten. Auch bei vorhandenem Küchenbetrieb soweit möglich darauf achten.
  2. MNS-Masken oder Alternativen (z.B. Face-Shield) sind im Kundenkontakt nicht mehr verpflichtend.
  3. Klare Einweisung zu den Verhaltensregeln geben, um auch Weitergabe an die Gäste zu ermöglichen.
  4. Regelmäßig Hände mit warmen Wasser und Seife waschen – Handschuhe ersetzen nicht das Händewaschen!
  5. Regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen durchführen und Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
  6. Regelmäßiges Lüften sicherstellen. Bei Lüftungsanalagen – wenn möglich – Außenluftströme erhöhen.
  7. Wo möglich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in konstante Teams einteilen, um im Ernstfall arbeitsfähig zu bleiben.
  8. Nur gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten lassen.
  9. Information, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet sind, eine bekannte Ansteckung mit COVID-19 umgehend der Arbeitgeberin, dem Arbeitgeber mitzuteilen.
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