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Heute

Vormittag
17°C
70% Sonne
3500m
Frostgrenze
Vormittag 17°C

Dienstag

Dienstag
28°C
70% Sonne
4400m
Frostgrenze

Mittwoch

Mittwoch
26°C
50% Sonne
4100m
Frostgrenze

Vorhersage

Der Hochdruckeinfluss verstärkt sich, doch bevor sich die Sonne so richtig durchsetzen kann, hat sie zunächst noch mit den obligatorischen Restwolken zu kämpfen. Doch sie schafft dies locker und es wird schon vormittags freundlich.

Tendenz

Langsam, aber sicher müssen wir uns auf unbeständigeres Wetter einstellen. Schon am Dienstag wird es nicht mehr ganz so schön und Gewitter werden häufiger.

Panorama Webcams in Innsbruck und seinen Regionen

Die sagenumwobene Martinswand

Naturschutzgebiet, Kletterparadies und Sagenstoff

Eine Wand aus Stein, über 600 Meter hoch. Nicht zu übersehen und prägend für das Ortsbild von Zirl: die majestätische Martinswand. Seit jeher bietet diese schroffe Steinwand viel Stoff für Mythen und Legenden – Kletterern offeriert sie vor allem ein ideales Terrain, das über einen anspruchsvollen Klettersteig in zwei Sektionen mit Ausquerungsmöglichkeit bei der Grotte und Sportkletterrouten am Fuße der Martinswand erobert werden kann. Der Legende nach hat sich auch Kaiser Maximilian I. – eher unfreiwillig – an ihr versucht. Er hatte sich bei der Gämsenjagd verstiegen und suchte – angestrengt von der Kraxelei – Zuflucht in einer Grotte. Dort wurde er von einem Bauernjungen – manche Sagen erzählen von einem Engel – gerettet. Die Kaiser-Maximilian-Grotte, wie sie seither genannt wird, ist heute noch vorhanden und sogar begehbar. 

Klettern auf der Martinswand

Anspruchsvolle Kletterrouten führen über die steile Felswand. Wer sie erklimmt, entdeckt die herrliche Aussicht von hoch oben auf die Kalkkögel und viele weitere Gebirgsformationen. Der Aufstieg macht auch geübten Kletterfans Spaß: Hier können sie ihre alpine Erfahrung in die Tat umsetzen. Und mit Gespür für das Gestein den Fels erklimmen. Wer Innsbruck und seine Regionen zum Klettern besucht, findet hier spannendes Terrain mit gesichertem Klettersteig und herrlichen Freikletterrouten.

Von des Kaisers Launen und einer umstrittenen Namensgebung

Zurück zu Kaiser Max: Er feierte gerne in den Dörfern nahe der Martinswand. Zirl und Martinsbühel machte er zu kaiserlichen Partylocations. Auch im Nachbardorf Kematen hinterließ er seine Spuren. In dem beschaulichen Ort gefiel es ihm so gut, dass er es liebte, dort Feste zu feiern. Zwei Kornkästen im Ort, die zur Aufbewahrung des „Zehent“, einer mittelalterlichen Naturalsteuer, verwendet wurden, erinnern noch heute an den Kaiser.

Die gute Sicht auf die schicksalhafte Martinswand trug wohl auch ein bisschen zu seiner Liebe zu Kematen bei. Ihr verdankt der Ort angeblich sogar seinen Namen. Der Sage nach stammt er von folgendem Ausruf Kaiser Maximilians I., als er in der Martinswand hing und auf Hilfe wartete: „Wenn sie decht nur kematen!“ (Wenn sie doch nur kommen würden!) Wer diese Geschichte nicht glaubt, hält sich einfach an die lateinische Erklärung: Kematen leitet sich vom lateinischen „caminata“ ab und bedeutet übersetzt „geheiztes Gemach“. 

Blog

Kaiser-Max-Grotte

Unweit von Innsbruck kann man eine kurze, sagenumwobene Wanderung unternehmen. Von Zirl aus geht es zur Kaiser-Max-Grotte in der berühmten Martinswand. Die Geschichte ist immer mit dabei.



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