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Vorhersage

Der März ist in Mitteleuropa der Monat mit dem geringsten Niederschlag. Zum Vergleich: Im Juli, dem feuchtesten Monat, fällt fast die dreifache Menge! Das Wetter heute ist dafür typisch: Wolkenreich, aber nicht allzu niederschlagsfreudig. Wir erleben einen ruhigen Mix aus Bewölkung, Sonne und nur einzelnen Schauern

Tendenz

Am Montag setzt sich ein langlebiges Hoch durch: Es lockert immer weiter auf und die Temperatur steigt an. Und die erfreulichste Botschaft im heutigen Wetterbericht: Es folgen noch viele schöne Tage!

Panorama Webcams in Innsbruck und seinen Regionen

Alpengasthof Heiligwasser

Panorama-Ausflugsziel & Ort der Einkehr

1.260 Meter über dem Meer, an der Patscherkofel-Mittelstation und auf einem sagenhaft schönen Panoramaplatz hoch über der Hauptstadt der Alpen liegt das schmucke Wallfahrtskirchlein „Heiligwasser“ aus dem Jahre 1662. Als sehr begehrtes Ausflugsziel für einheimische Wanderer, Nordic Walker und Mountainbiker sind das Kirchlein und der mittlerweile legendäre Alpengasthof Heilig Wasser auch für Besucher aus aller Welt eine ganz besondere Adresse. Der angenehme Aufstieg von rund 400 Höhenmetern beginnt in Igls und gipfelt in den kulinarischen Belohnungen des Alpengasthofs. Hier wird – in den urigen Stuben und auf der sonnenverwöhnten Terrasse – Originelles aus der heimischen Küche serviert.

Der Alpengasthof Heiligwasser ist bis 26. März 2017 von Mitwoch bis Sonntag geöffnet und heißt in der kalten Jahreszeit Winterwanderer ebenfalls herzlich willkommen.

Die Sage um das heilige Wasser

Der Sage nach erschien die heilige Maria im Jahr 1606 zwei Bauernjungen, die nach verlorenem Vieh suchten. Sie führte sie zu den Tieren, die an einer Quelle tranken, welche damals Butterbrünnlein hieß. Außerdem sahen die Jungen einen Wallfahrerzug. Die heilige Maria wies sie an, den Chorherren von Wilten mitzuteilen, dass an diesem Ort eine Kirche erbaut werden sollte. Jedoch wagte einer der Knaben erst als älterer Mann, nachdem ein stummes Kind beim Heiligwasser seine Sprache wiedererlangt hatte, dem Abt von Wilten von der Erscheinung zu erzählen. Der Prälat schrieb dazu in seinem Tagebuch: „Am 17. September 1651 begann beim Muttergottesbaum im Igler Wald eine neue Andacht.“ 1652 wurde schließlich die Kapelle errichtet. 

Die Wallfahrtskirche Heiligwasser

„Ad sacrum fontem“, ein „heiliges Wasser“ entspringe beim heutigen Wallfahrtskirchlein Heiligwasser, hieß es in den ersten Aufzeichnungen. Heute weiß man von der rechtsdrehenden Qualität des Wassers aus dieser Quelle. Erstmals erwähnt wurde der Ort in den Jahren 1651 und 1652, als von einem Taxbaum, einem Tannenbaum oder einem Mutter-Gottes-Baum und einem heiligen Bild die Rede war. Wahrscheinlich wurde darin auch erstmals eine hölzerne Kapelle erwähnt, die – wie auch der Baum – bei einem Brand vor dem 30. September 1652 abbrannte.

Kurz darauf, im Jahr 1661, entschied Abt Dominikus Löhr, an diesem Gnadenort eine gemauerte Kapelle mit Messnerhaus errichten zu lassen. Bereits ein Jahr später zog eine gotische Madonna aus dem Stift Wilten im neuen Gotteshaus ein – und die erste heilige Messe wurde gefeiert. Am 20. Oktober 1665 wurde die Kapelle „in honorem Sanctissimae Virginis ad nives“ geweiht (Maria Schnee). In der angrenzenden Einsiedelei wurden die Einsiedler Thomas Warell und später Jacob Zelt vermerkt.

Von der ersten Stunde an wuchs die Beliebtheit der Wallfahrt zum Heiligwasser-Kirchlein. So legte das Stift Wilten besonderes Augenmerk auf die Verschönerung und Erhaltung der Kirche, dies vor allem unter Abt Martin Stickler, der von 1719 bis 1747 das Stift leitete. In den Jahren 1722 und 1723 ließ er die Kirche um eine Seitenkapelle zu Ehren der hl. Ottilie erweitern. 1736 wurde der Brunnen gebaut – vermutlich mit der so genannten Brunnenkapelle, die eine Nische in der Mauer zum Berg hin darstellte und bis ins 20. Jahrhundert bestand. Die dazugehörige Brunnenfigur war dort bis in das Jahr 1909 zu sehen.

1738 und 1739 wurde die Kirche um einen Vorraum verlängert, 1742 wurde das neue Portal gebaut, der Brunnen zurückversetzt und eine Mauer hinter der Kirche gezogen. Das Fresko über dem Kirchentor entstand 1743.

Auch das Innere der Kirche wurde im Laufe dieser Jahre neu gestaltet und so zu der Wallfahrtskirche, wie wir sie heute kennen.

Im Jahr 1786 sollte – wie viele andere Kirchen – auch die Kirche in Heiligwasser aufgehoben werden. Durch ein Attest, das die heilende Wirkung des dort entspringenden Quellwassers bestätigte, konnte die Aufhebung jedoch verhindert werden. 1802 wurde die Kirche gründlich renoviert und im Jahr 1856, am 2. Juli, konnte man mit großem Aufwand die 250-Jahr-Feier begehen. Aus diesem Anlass wurden erneut Renovierungen vorgenommen, wofür verschiedene wohltätige Spender eine Summe von 600 Gulden aufbrachten. Weitere Renovierungen fanden 1909 und 1910 sowie nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

 
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag von 11:30 – 18:00 Uhr geöffnet.
Montag + Dienstag Ruhetag
bis 26. März 2017 geöffnet



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