Teaser schließen

Ganz Innsbruck

in ihrer Hand

Innsbruck App für iPhone und Android

Download Button for Android
Download for Apple
Teaser schließen

Heute

Nachmittag
5°C
20% Sonne
1400m
Frostgrenze
Nachmittag 5°C

Donnerstag

Donnerstag
2°C
10% Sonne
1200m
Frostgrenze

Freitag

Freitag
2°C
10% Sonne
1100m
Frostgrenze

Vorhersage

Das allseits bekannte, doch keinesfalls auch allseits beliebte Islandtief hat sich von seinem angestammten Platz draußen auf dem Atlantik ent-fernt und liegt nun als mitteleuropäisches Zentraltief über Westeuropa. Ein so großes Tief so nahe bei den Alpen bedeutet auch bei uns ein recht unruhiges Wetter: Es ist wechselnd bewölkt und hin und wieder könnte es auch Schauer geben.

Tendenz

Das Tief zieht nur langsam weiter und entlässt uns erst am Freitag aus seinem Einflussbereich. Solange bleibt es kühl und unbeständig. Danach stabilisiert sich das Wetter.

Panorama Webcams in Innsbruck und seinen Regionen

Kultur & Geschichte in Rinn

Ein Streifzug durch die Vergangenheit

Ländlich und dörflich-charmant: Rinn ist ein besonderer Ort mit einer lebendigen Geschichte. So liegt der Ursprung des Namens Rinn vermutlich im rätoromanischen Wort „Run“ für Rodungsstätte und wurde erstmals im Jahr 1250 als „Runne“ erwähnt.

Der Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher
Auch der Name Speckbacher hat in Rinn eine bemerkenswerte Geschichte: An der Seite des legendären Andreas Hofer zogen der ehrenvolle Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher und Katharina Lanz, die Heldin von Spinges, gegen die französischen Besatzungstruppen in die Schlacht. Josef Speckbacher war mutig, taktisch und heimatverbunden zugleich und so auch an den drei Schlachten am Bergisel 1809 beteiligt. Speckbacher heiratete im Jahr 1794 Maria Schmieder aus Rinn – und war von nun an auf dem Bauernhof seiner Frau tätig. Er wurde bald der „Mann von Rinn“ genannt und war sein Leben lang ein geachtetes Mitglied der Gemeinde. Sein Grab ist in der Hofkirche Innsbruck, das Josef-Speckbacher-Denkmal in Hall in Tirol zu bewundern.

Rinns Tourismusgeschichte
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg etablierte sich das naturverbundene Rinn als beliebtes Reiseziel. Lange Zeit war das Lavierenbachbad mit dem dazugehörigen Hotel ein begehrter Platz für Trink- und Badekuren und für Heilaufenthalte. In einem historischen Tourismusprospekt lautete die Einladung wie folgt: „Rinn ist einer der ersten Luftkurorte des Tiroler Mittelgebirges und besonders beliebt wegen der ozonreichen Luft und des vorzüglichen Trink- und Badewassers. Rinn liegt unmittelbar an einem reizenden Nadelwalde, in windstiller Lage mit prachtvoller Aussicht auf die ganze Nordkette bis zum Oberinntal und zum Hohen Kaiser bei Kufstein.“

Sakrale Bauten in Rinn
Die im Jahr 1670 erbaute und wunderschön idyllisch gelegene Kirche in Rinn-Judenstein wurde ursprünglich als Wallfahrtskirche aufgrund einer Ritualmordlegende erbaut. 1994 jedoch hob Innsbrucks Bischof Reinhold Stecher die Wallfahrt auf. Heute gilt das barocke Kirchlein als Gedenkstätte für misshandelte Kinder und Jugendliche und ist eine beliebte Hochzeitskirche.



English
Français
Italiano
Español
Nederlands
русский
中文(简体)
Polski