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Vorhersage

Der Hochdruckeinfluss verstärkt sich, doch bevor sich die Sonne so richtig durchsetzen kann, hat sie zunächst noch mit den obligatorischen Restwolken zu kämpfen. Doch sie schafft dies locker und es wird schon vormittags freundlich.

Tendenz

Langsam, aber sicher müssen wir uns auf unbeständigeres Wetter einstellen. Schon am Dienstag wird es nicht mehr ganz so schön und Gewitter werden häufiger.

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Axamer Almabtrieb

Authentisch und echt

Ein Almabtrieb ist immer ein ganz besonderes Ereignis – für Mensch und Tier gleichermaßen. Der Herbst ist da und die Weidezeit auf den saftigen Hochalmen wieder vorbei. Schon Tage zuvor beginnen die großen Vorbereitungen zum alljährlichen Almabtrieb und die Tiere spüren es – bald geht’s wieder heim ins Tal. Festlicher Kopfschmuck für das große Vieh wird vorbereitet - allerdings nur dann, wenn es auch wirklich kein Unglück auf der Alm gegeben hat. Latschen, Fichten und Alpenblumen werden mit bunten Bändern zu wahren Kunstwerken gebunden. Der Halsschmuck mit den kunstvoll bestickten Ledergurten und die großen schweren Glocken werden auf Hochglanz geputzt.

Als erste verlassen die Schafherden unsere Almgebiete

Den Anfang der Viehabtriebe machen bei uns die Schafe. Dieser Brauch vom Schafabtrieb mit weit über 1.000 Schafen findet bei uns in Axams jedes Jahr immer am 6. September statt. Ein wirklich beeindruckender Anblick wenn diese aufgeweckte, bunte Herde heraus aus dem Fotschertal,  über den Nachbarort Grinzens, durch Axams bis hin zum Festplatz am Dorfende zieht. Der Einzug der unzähligen braunen, weißen und schwarzen Lämmer oder den „Tschecken“, wie die gefleckten Schafe bei uns genannt werden, ist immer wieder ein wirklich sehenswertes Highlight in unserem Ort. Großer Dank gebührt dabei unseren fleißigen und zu Recht stolzen Bauersleut‘ und vor allem den „Axamer Schafilern“ (Schafzuchtverein).

Am darauffolgenden Samstag kehren auch die großen Tiere heim

Schon Frühmorgens, am Tag des Almabtriebs, wird das Vieh wie man bei uns sagt „festlich aufgebischelt“, also fein herausgeputzt und gleich danach von ihren stolzen Besitzern, den Viehhütern und den vielen Helfern „heimgetrieben“. Durch ein Spalier begeisterter Zuschauer werden um die Mittagszeit als Erstes die tierischen Heimkehrer von der nahe gelegenen Schafalm aus dem Gebiet der Axamer Lizum willkommen geheißen, bevor anschließend die wirklich große und stattliche Herde samt wohlgenährten Kühen, Ochsen, Kälbern und Pferden aus dem weiter entfernten Fotschertal endlich auch ihr Ziel beim Fest- und Sammelplatz in Axams erreicht.

Für unsere Gäste ist dies alljährlich ein Spektakel der besonderen Art – für uns Einheimische, jedoch vor allem für unsere fleißigen Bauern und Landwirte, Senner und Viehhüter, ein wirklicher Festtag, der jedes Jahr gebührend und bei uns in Axams vor allem sehr authentisch gefeiert wird.  

Ab jetzt ist auch das „Goasslschnöllen“ erlaubt

Das "Goasslschnöllen" (Peitschen) ist ein alter Brauch bei uns in Tirol. Ab dem Zeitpunkt des Viehabtriebs von Anfang September bis hin zum herbstlichen Höhepunkt, am sogenannten "Kirchsonntag" (3. Sonntag im Oktober), wird in unserem Dorf immer fleißig "g'schnöllt". Groß und Klein, Alt und Jung, Mädels und Jungs - alle sind mit großer Begeisterung dabei – und es wird natürlich fleißig geübt für den großen Auftritt am Kirchsonntag direkt beim Musikpavillon. Der Verein der „Axamer Kirchtagsschnöller“ sorgt Vorort für beste Unterhaltung und kredenzt kulinarische und traditionelle Kirchtagsschmankerln. Das große „Schnöller-Finale“ endet am späten Nachmittag beim Axamer Dorfplatz, wo alle Akteure noch einmal gemeinsam und stolz Ihr großes Können präsentieren. Danach werden, ganz nach altem Brauch, alle „Goassl’n“ wieder verstaut und erst wieder zu Beginn der Axamer Fasnacht hervorgeholt.



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