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Vorhersage

Am Montag erleben wir einen Tag, wie er jetzt im März kaum noch besser werden kann:

Der Morgen wird sonnig, klar und noch recht frisch. Doch entfaltet die Sonne jetzt schon die gleiche Kraft wie Mitte September, und so wird es untertags für die Jahreszeit erfreulich warm.

Tendenz

Auch in den nächsten Tagen bleibt uns das gute Wetter erhalten: Es gibt nur hin und wieder ein paar Wolkenfelder. Alles in allem überwiegt aber die Sonne bei milden Temperaturen.

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Berühmter Schriftsteller, Autor, Dramatiker und Arzt

Karl Schönherr und die Axamer Volkstheater Tradition

Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind den Axamern bestens bekannt. Sie spielen seit mehr als 300 Jahren leidenschaftlich gern Theater. Das Repertoire reicht von Lustspielen und volkstümlichen Schwänken, Kindertheater bis zu Boulevardkomödien. Außerdem nehmen die Laienschauspieler gerne anspruchsvolle Stücke ihres lokalen Schriftstellerhelden Karl Schönherr immer wieder gerne in ihrem Spielplan auf. "Erde", "Glaube und Heimat""Frau Suitner", die "Karnersleut" oder der "Weibsteufel", um nur einige Werke Schönherr's zu nennen, fordern dabei größtes, schauspielerisches Geschick von allen Akteuren. Ein weiteres, ganz besonderes Theater-Highlight wird, nach einem altem Treuegelübde zufolge, nur alle zehn Jahre am hiesigen Volkstheater dargeboten: "das Axamer Josefnspiel". Möchten Sie in Ihrem Urlaub auch einmal am dörflichen Theaterleben teilhaben? Zwei Stücke stehen am Volkstheater Axams jedes Jahr auf dem Programm. 

Der berühmte Axamer Karl Schönherr - Dichter, Autor, Dramatiker und Arzt

Die Theaterstücke „Glaube und Heimat“ (1910) und „Der Weibsteufel“ (1914) zählen seit langem zu den bekanntesten Stücken im Süden des deutschen Sprachraums. Doch auch darüber hinaus war Karl Schönherr in vielen Bereichen tätig und einflussreich. Noch heute zeugen eine Bronze-Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Axams, die Benennung des örtlichen Schulgebäudes in Karl-Schönherr-Sprengelhauptschule sowie die Karl-Schönherr-Straße von seinem Einfluss und seinem Schaffen.

Der Axamer Karl Schönherr (* 24. Februar 1867 in Axams, + 15. März 1943 in Wien), Sohn des Axamer Dorfschullehrers, interessierte sich zunächst sehr für Medizin. Er promovierte zum Dr. med. und war lange Zeit Arzt. Seinen Durchbruch als Dramatiker und Schriftsteller verdankte er seinen humoristisch angelegten Erzählungen in der Welt ländlicher Alltagsszenen, die nicht nur zu jener Zeit sehr gerne gelesen und aufgeführt wurden.

Neben „Der Weibsteufel“ und „Glaube und Heimat“ gehört auch das Stück „Die Erde“ von 1907 zu seinen bekanntesten Werken. Heute ruht Karl Schönherr in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof. Spuren seines Wirkens finden sich noch heute im Feriendorf Axams.

Zehn-Jahres-Highlight: Axamer Josefnspiel

Das Stück war zu Anfangszeiten, mit heutigen Worten ausgedrückt, ein Megaspektakel. 1667 schrieben zwei Axamer ein Theaterstück über die biblische Geschichte „Von den zwölf Söhnen Jakobs des Patriarchen“. Die Aufführungen dauerten damals den ganzen Tag und wurden in mehreren Stationen im Ort aufgeführt. Zum Teil im Freien, aber auch Tennen und Stadel der umliegenden Bauernhöfe wurden zu Bühnen umfunktioniert. Die gesamte Dorfbevölkerung spielte mit und Zuseher aus nah und fern pilgerten zu diesem einzigartigen Theaterereignis nach Axams. Getreu eines Gelübdes wird bis heute das Axamer Josef’nspiel alle zehn Jahre aufgeführt. Ganz so ausführlich wie damals findet das Josefnspiel allerdings heute nicht mehr statt. Stattdessen sehen Sie eine verkürzte Version mit überlieferten, alten Text und Liederpassagen im Volkstheater Axams. Die nächste Aufführung dieses laienschauspielerischen Gustostücks findet erst wieder 2024 statt. 



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