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Ein intensives Tief liegt derzeit über der Biskaya. An seiner Vorderseite verstärkt sich die Zufuhr von warmer Mittelmeerluft und so ist es nun ausgesprochen föhnig.

Das bedeutet: Es ist aufgelockert bewölkt, trocken und es gibt für die Jahreszeit recht hohe Temperaturen.

Tendenz

Bis einschliesslich Mittwoch ändert sich am föhnigen, aber mitunter recht wolkigen Wetter mit vereinzelten Schauern kaum etwas.

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Auf eine spannende Zeitreise begibt man sich einige Schritte außerhalb der Altstadt: An der Nordseite beeindruckt das farbenprächtige Ensemble der Häuser und Kirchtürme von „Anpruggen“, wie der älteste Teil Innsbrucks, heute St. Nikolaus, Mariahilf und Hötting, genannt wird.
Diese vielfach aus dem 15. Jahrhundert stammenden Häuser mit ihren hoch aufragenden Giebeln gehören – mit dem Inn im Vordergrund und der Nordkette als Kulisse – zu den meist fotografierten Motiven Innsbrucks. Doch dahinter zu blicken lohnt sich: Wer durch die Gässchen von St. Nikolaus und Mariahilf spaziert, erlebt  hier das ursprüngliche Innsbruck. Man fühlt sich um Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt.
Das Goldene Dachl liegt zwar fast ums Eck, aber hierher verirren sich nur wenige Touristen. Ihnen entgeht was, denn ein Spaziergang durch unentdeckte Gässchen und verborgene Plätze lohnt sich sehr. Ein Walk für all jene, die sich Zeit nehmen und ein Stückchen hinter die Kulissen blicken wollen. Außerdem: Tolle Tour für Kirchenliebhaber!

INSIGHTS
  • In der Markthalle bieten Landwirte, Metzger, Gemüse- und Obstverkäufer und Feinkost-Spezialisten ihre Produkte an – vorbeischauen und probieren lohnt sich!
  • Über Jahrhunderte stand die Ottoburg leer (alte Bezeichnung für leer = öd). Im 18. Jhd. wurde dann das Wort „öd“ fälschlich mit Otto II. von Andechs in Verbindung gebracht, weshalb die Bezeichnung „Ottoburg“ entstand.
  • In der Geschützgießerei, die in Schloss Büchsenhausen untergebracht war, wurde einer der „Schwarzen Mander“ in der Hofkirche gegossen (die erste Statue, Ferdinand von Portugal).
  • Zahlreiche Betriebe in St. Nikolaus pflegen seit Jahrhunderten Handwerk und Kreativität, etwa Walde Seifen. Auch hier darf man einen Blick hinter die Kulissen werfen!
Streckenlänge 4 km
Wegbeschaffenheit kinderwagentauglich, aber einige steile Anstiege
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