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In der gestern eingeflossenen Kaltluft hat sich ein kleines Hoch gebildet. Es reicht allerdings nicht bis in grössere Höhen und hat daher keinen Bestand. Nach einem kalten Morgen zeigt sich das Wetter zunächst noch recht heiter und trocken. Ab Mittag erreicht uns dann jedoch eine Warmfront und die Wolken verdichten sich. Der Wind weht stark, in Böen stürmisch und mitunter entstehen auch Schauer.

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City-Leistungen

 > Kaiserliche Hofkirche

Kaiserliche Hofkirche

Hofkirche Tiroler Landesmuseen
Universitätsstraße 2, 6020  Innsbruck
+43 512 / 59 48 95 10
volkskunstmuseum@tiroler-landesmuseen.at
https://www.tiroler-landesmuseen.at

Öffnungszeiten

Montag -Samstag: 9:00 - 17:00 Uhr
Sonntag, Feiertag: 12:30 - 17:00 Uhr

In der Kaiserlichen Hofkirche stehen 28 schwarze Männer Wache, deshalb nennt sie der Innsbrucker Volksmund „Schwarzmanderkirche“. Die lebensgroßen Bronzefiguren bewachen aber nicht die Kirche, sondern das Grabmal Kaiser Maximilians I in ihrem Inneren. Kurios: acht der „schwarzen Männer“ sind Damen, und der Sarkophag des Kaisers ist leer. Dafür kunstvoll gefertigt und wunderschön anzusehen.

Highlights und Helden

Tatsächlich liegt Maximilian in Wiener Neustadt begraben. Die Kirchenmauern und Fundamente dort waren allerdings nicht stabil genug für die Last seiner mit liebevollen Details gefertigten Begleiter. Ihre Errichtung hatte er vor seinem Tode minutiös geplant. Dennoch dauerte es nach seinem Ableben noch drei Jahrzehnte bis zu ihrer Fertigstellung. Doch wer bewacht den Kaiser post mortem? Dafür erwählte der Fürst helden- und tugendhafte Ahnen und Gestalten. Seine beiden Ehefrauen Maria von Burgund und Maria Sforza finden sich darunter. Sowie der Tiroler Erzherzog Sigmund, König Ferdinand von Portugal und sogar der sagenumwobene König Artus.

Ruhestelle der Freiheitskämpfer

Den zentralen Platz der Kirche nimmt das Kaisergrab ein. Gleichzeitig beherbergt die Kirche legendäre Lokalhelden wie den Freiheitskämpfer Andreas Hofer. Er führte 1809 tausende tapfere Tiroler am Bergisel gegen die Übermacht der napoleonischen Truppen. Und wurde dafür in Mantua hingerichtet. Doch in Innsbruck verehrt man ihn weiterhin als Helden. Die Hofkirche ist übrigens auch die Ruhestätte seiner Mitstreiter Josef Speckbacher, Joachim Haspinger und Kajetan Sweth.

Wer die Hofkirche besucht, sollte sich auch die Silberne Kapelle nicht entgehen lassen. Hier liegen zwei weitere berühmte Innsbrucker begraben: Erzherzog Ferdinand II und seine Frau Philippine Welser. Sie war zu Lebzeiten ein hiesiger Superstar: Königin der Herzen, Kräuterexpertin, Badenixe und von bösen Zungen sogar der Hexerei bezichtigt. Ein prunkvoller Silberaltar mit Madonna von Hofbaumeister Giovanni Lucchese beherrscht den Raum neben einer weiteren Besonderheit: einer Orgel, deren Pfeifen ausschließlich aus Holz gearbeitet sind.

Orgeln und Chor

Orgelfans kommen in der Hofkirche auf ihre Kosten, denn auch im Hauptraum gibt es zwei Exemplare. Zum einen die fast 500 Jahre alte Schwalbennestorgel von Jörg Ebert. Sie ist die größte, besterhaltene Renaissanceorgel Österreichs. An der Empore findet sich ein jüngeres Exemplar, gebaut um 1900 von Hans Mauracher. 

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