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Ein kräftiges Hoch hat sich über Mitteleuropa gebildet und behält nun das Wetter fest im Griff. So erleben wir heute einen uneingeschränkt schönen Tag: Es wird heiter bis wolkenlos und das bei hochsommerlicher Hitze. Gewitter bleiben selten.

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Am Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch… ändert sich kaum etwas am Wettercharakter.

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Karwendel Höhenweg

Eine Woche wandern durch das herrliche Karwendelgebirge. Wer den Karwendel Höhenweg beschreitet, taucht in die alpine Natur ein. Und übernachtet auf ursprünglichen Hütten in den Bergen. Lassen Sie diese Eindrücke während der sechs Etappen auf sich wirken. Der Karwendel Höhenweg kann aber natürlich auch abgekürzt werden. Suchen Sie sich dafür ihre Lieblingsetappen aus.

Ebenfalls eine beliebte Variante: Begehen Sie den Karwendel Höhenweg in umgekehrter Richtung, also statt von West nach Ost andersrum von Ost nach West. So würde aus Etappe sechs Etappe eins, Etappe fünf wird zu Nummer zwei und so weiter. Die genauen Verläufe der Streckenabschnitte haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengefasst. Klicken Sie auf die einzelnen Einträge für mehr Informationen wie Kartenposition, Höhenprofil und mehr. 

Karwendel Höhenweg West-Ost (Etappe 1): Reith bei Seefeld - Nördlinger Hütte

1130 M 1.130 M
6.5 KM 6.5 KM
mittel mittel
Streckenbeschreibung: In Reith startet man direkt vom Bahnhof und folgt der Straße Richtung Norden. Die Römerstraße überquerend wandert man auf dem Panoramaweg weiter Richtung Norden bis dieser in einer Kehre nach Süden abzweigt. Man folgt dem Panoramaweg bis man Richtung Norden in den Steig 211 abbiegt. Kurze Zeit später zweigt dieser rechts ab und führt in Serpentinen zum Schartlehnerhaus (1856 m). Dort angelangt führt der Steig über den Latschenrücken des sogenannten "Schoaßgrates" anfangs in Serpentinen, anschließend weniger kurvig, das letzte Stück hinauf zur Nördlinger Hütte (2239 m). Variante: Der Ausgangspunkt ist die Talstation der Bergbahnen Rosshütte in Seefeld. Man nimmt die Standseilbahn zur Rosshütte (1751 m) und fährt weiter mit der Härmelekopfbahn zum Startpunkt der Wanderung. Von hier geht es entweder direkt über den Kuntersteig (10) zur Nördlinger Hütte (Variante 1) oder steil und ausgesetzt über den Härmelekopf und die Reither Spitze (79) zur Nördlinger Hütte (Variante 2). Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://karwendel-hoehenweg.at/

Karwendel Höhenweg West-Ost (Etappe 2): Nördlinger Hütte - Solsteinhaus

370 M 370 M
6.7 KM 6.7 KM
schwer schwer
Streckenbeschreibung: Zunächst startet man von der Nördlinger Hütte Richtung Osten, folgt jedoch bald dem Wegverlauf nach Norden unterhalb der Ostabbrüche der Reither Spitze und später dem Wegverlauf Richtung Osten zum Ursprungsattel (2087 m). Man hält sich hier nicht Richtung Freiungstürme, sondern folgt dem nach Nordosten absteigenden Weg. Am Breiten Sattel (1794 m) zweigt man nach rechts auf Steig 74 zur Eppzirler Scharte ab. Nachdem man das große Geröllfeld des Kuhljochs durchquert und wenige Serpentinen Anstieg hinter sich gebracht hat, erreicht man die Eppzirler Scharte (2102 m). Ab hier steigt man etwa 200hm das mit Kalkschotter gefüllte Höllkar hinab (Steig 212) und folgt anschließend dem Steig 211/212, der in leichtem auf und ab zum Solsteinhaus führt. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://karwendel-hoehenweg.at/

Karwendel Höhenweg West-Ost (Etappe 3) : Solsteinhaus - Pfeishütte

1532 M 1.532 M
16.5 KM 16.5 KM
schwer schwer
Streckenbeschreibung: Vom Solsteinhaus geht es zunächst auf Steig 213 hinab Richtung Möslalm. An der Abzweigung in der „Wilden Iss“  folgt man dem Gipfelstürmerweg (215) Richtung Osten an der Jagdhütte in der Wilden Iss vorbei. In Serpentinen führt der Steig den Rücken hinauf bis zum sogenannten „Hippen“. Nach einem kurzen Abstieg geht es nun durch versicherte Passagen steil hinauf zum Frau Hitt Sattel, der sich westlich der markanten Felsnadel der Frau Hitt befindet. Sie soll laut einer Sage eine Frau auf einem Pferd darstellen. Vom Frau Hitt Sattel anfangs steil absteigend, folgt man dem  Schmidhubersteig über herrliche Bergwiesen zum Restaurant Seegrube (1906 m). Von der Seegrube wandert man auf dem Steig 216 hinauf zum Hafelekarhaus (2269 m). Südlich unterhalb der Hafelekarspitze verläuft nun der Goetheweg (219) zur Pfeishütte. Zunächst folgt man dem Pfad und gelangt ohne größere Höhenunterschiede über das Gleirschjöchl zur Mühlkarscharte. Währenddessen genießt man atemberaubende Ausblicke auf die Alpenstadt Innsbruck und ins Inntal. Ab der Mühlkarscharte wechselt der Weg auf die Nordseite der Nordkette und beschert einem weitreichende Blicke ins schroffe Karwendelgebirge. Der Weg führt in Serpentinen auf die Mandlscharte (2314m) und von dort aus hinunter in die Pfeis. Nach einem letzten Wegstück durch viele Latschen hindurch, erreicht man die Pfeishütte und damit das Ziel der dritten Etappe des Karwendel Höhenwegs. Variante: Wer sich die 363 hm vom Restaurant Seegrube auf das Hafelekarhaus sparen möchte, kann hierfür die Hafelekarbahn nutzen. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://karwendel-hoehenweg.at/

Karwendel Höhenweg West-Ost (Etappe 4): Pfeishütte - Bettelwurfhütte

595 M 595 M
8.9 KM 8.9 KM
schwer schwer
Streckenbeschreibung: Man startet bei der Pfeishütte und folgt dem Steig 221 (= Via Alpina) in östliche Richtung mit einer leichten Steigung zum Stempeljoch. Auf einer Höhe von 2215 Metern hat man das Joch zwischen Pfeiser Spitze und Stempeljochspitze erreicht. Ab hier führt der Steig nun steil über eine Schotterreise hinab. ACHTUNG: Im Frühsommer liegt in der Stempelreise zum Teil sehr viel Altschnee, der am frühen Morgen sehr hart gefroren ist (hierfür Stecken und Grödel mitnehmen)! Nach etwa 140 hm Abstieg zweigt man linker Hand in den Wilde-Bande-Steig ein. Auch auf diesem Übergang liegen häufig Altschneefelder. Zunächst geht es unter den Ost- und Südflanken der Stempeljochspitzen, des Roßkopfes sowie des Großen und Kleinen Lafatschers annähernd Höhenlinienparallel in leichtem Auf und Ab Richtung Lafatscher Joch. Vor dem Lafatscher Joch (2081 m) steigt man noch einmal etwa 80 hm hinauf. Ab hier verläuft der Steig 222 (= Via Alpina) leicht ansteigend Richtung Osten durch das Kleine und Große Speckkar. Die letzten Meter zur Bettelwurfhütte legt man zurück, während man die weitreichenden Blicke ins Halltal und ins Inntal genießt. Wie ein Adlerhorst thront die Hütte an der Südflanke des Kleinen Bettelwurfs. Variante: Vom Stempeljoch bietet sich ein Abstecher auf die Stempeljochspitze (2543 m) an. Hierfür einfach dem beschilderten Weg vom Stempeljoch Richtung Norden folgen, so gelangt man in ca. einer halben Stunde auf diesen aussichtsreichen Karwendelgipfel.

Karwendel Höhenweg West-Ost (Etappe 5): Bettelwurfhütte - Hallerangerhaus

145 M 145 M
5.8 KM 5.8 KM
mittel mittel
Streckenbeschreibung: Nach einer Nacht auf der Bettelwurfhütte, dem Adlerhorst des Karwendels, geht es auf Steig 222 wieder zurück zum Lafatscher Joch (2081 m). Dort zweigt man in nördlicher Richtung auf den Steig 223 ein. Dieser Weg ist auch ein Teil des berühmten Weitwanderweges „Adlerweg“. Zwischen Lafatscher, Roßkopf und Speckkarspitze hindurch wandert man stets bergab zum Hallerangerhaus. Variante: Auf dieser Etappe bietet sich eine Überschreitung der Speckkarspitze (2621 m) an. Hierfür biegt man am Lafatscher Joch bei der Weggabelung Richtung Nordosten auf die Speckkarspitze ab. Von der Speckkarspitze folgt man dann direkt dem Weg Richtung Westen hinunter Richtung Durchschlag.

Karwendel Höhenweg West-Ost (Etappe 6): Hallerangerhaus - Scharnitz

30 M 30 M
19.3 KM 19.3 KM
mittel mittel
Streckenbeschreibung: Nach dem Besuch auf dem Hallerangerhaus folgt man dem Weg 224 Richtung Westen. (Abstecher zur Sunntigerspitze: ab Hallerangeralm schwach markierter Steig Richtung Norden) Man passiert die Kohleralm und kommt bald zum Lafatscher Niederleger. Nun geht es etwas steiler den Fahrweg entlang hinunter bis ins Hinterautal. Die Kastenalm ist an der markierten Weggabelung durch einen kurzen Abstecher zu erreichen. Von hier aus wandert man immer der Fahrstraße entlang talauswärts, vorbei am Isarursprung. Leicht ansteigend geht es hinauf auf die Gleirschhöhe (1069 m) und anschließend wieder gemächlich absteigend vorbei am Gasthof Wiesenhof, bis man schließlich die Isarbrücke und in weiterer Folge Scharnitz erreicht.
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