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SUMMARY:Atalanta
DESCRIPTION:Warum begeben sich Adelige inkognito auf die Suche nach der wah
 ren Liebe\, wenn sie dann doch meinen\, diese aus StandesgrÃ¼nden schlusse
 ndlich zurÃ¼ckzuweisen zu mÃ¼ssen? Antwort: Weil es sonst mindestens eine 
 (HÃ¤ndel-)Oper weniger gÃ¤be! Dass die fÃ¼r eine tatsÃ¤chliche Adelshochze
 it\, nÃ¤mlich die VermÃ¤hlung des englischen Thronfolgers Friedrich Ludwig
  von Hannover mit Prinzessin Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg komponier
 te Festoper Â«AtalantaÂ» heutzutage vergleichsweise selten gespielt wird\,
  liegt wohl weit eher an der aus der Zeit gefallenen Handlung als an ihrer
  wunderbaren Musik.\n\nSie gehÃ¶rt zu den grÃ¶ÃŸten Erfolgen\, die Georg F
 riedrich HÃ¤ndel am KÃ¶niglichen Theater Covent Garden feiern konnte. Das 
 Libretto erzÃ¤hlt von der Jagd nach dem Kalydonischen Eber\, die in Ovids 
 Â«MetamorphosenÂ» Ã¼berliefert ist: Das gewaltige Untier kann erst bezwung
 en werden\, wenn Atalanta\, Prinzessin von Arkadien\, es mit einem Pfeil v
 erletzt. Vor diesem dramatischen Ereignis entwickeln sich Liebesgeschichte
 n zwischen Atalanta\, die sich als HirtenmÃ¤dchen Amarilli tarnt\, und dem
  geheimnisvollen Tirsi\, hinter dem sich der wahre KÃ¶nig Meleagro verbirg
 t sowie zwischen dem Hirten Aminta und seiner listigen Geliebten Irene\, d
 eren Beziehung von Eifersucht und MissverstÃ¤ndnissen geprÃ¤gt ist.\n\nDie
 s alles spielt in einer mythischen\, pastoralen Landschaft aus Waldlichtun
 gen und Bergen\, in der sich JÃ¤ger\, Hirten\, Nymphen und Dorfbewohner tu
 mmeln. Die unterschiedlichen PersÃ¶nlichkeiten und Rollen sowie ein vielfÃ
 ¤ltiges Arsenal an KostÃ¼mierungen sorgt fÃ¼r allerlei Verwechslungen und 
 GeheimniskrÃ¤merei.\n\nZum Abschluss segnet der GÃ¶tterbote Merkur die Paa
 re und versichert ihnen GlÃ¼ck und Zuspruch ihres Volkes. Das Finale der O
 per gestaltete HÃ¤ndel (dem Anlass gemÃ¤ÃŸ) als eine Folge aus JubelchÃ¶re
 n und instrumentalen Festmusiken â€“ ein Klangfeuerwerk ganz im Sinne der 
 Feier des JubilÃ¤ums der Festwochen.\n\nHinein in die Liebeswirrungen und 
 auf die Jagd nach dem sagenumwobenen Eber begeben sich traditionell SÃ¤nge
 r:innen\, die beim Gesangswettbewerb Â«Pietro Antonio CestiÂ» beeindruckte
 n: Silvia Porcellini\, Oda NysÃ¦ter\, Justina Vaitkute\, Peter Edge sowie 
 der Drittplatzierte Pierre GennaÃ¯ und der Gewinner 2025\, Salvador SimÃ£o
 .\n\nDas Regieteam ist dem Innsbrucker Publikum bereits bestens vertraut: 
 Schon mit Â«La fida ninfaÂ» schufen FranÃ§ois de Carpentries und Karine Va
 n Hercke eine fantastische Bilderwelt\, die von Kritik und Publikum begeis
 tert aufgenommen wurde. Die musikalische Leitung Ã¼bernimmt Andrea Buccare
 lla\; mit ihm im Graben sitzt das Orchester der Schola Cantorum Basiliensi
 s â€“ ein Ensemble\, das beim Cesti- Wettbewerb mit seiner Spielfreude und
  Kunstfertigkeit beeindruckte.\n\nFeiern Sie mit den SÃ¤nger- und Musiker:
 innen unserer Barockoper:Jung HÃ¤ndels pastorale KomÃ¶die um zwei junge Pa
 are\, die sich verstellen\, um schlieÃŸlich die groÃŸe Liebe zu finden. Es
  wird ein Fest!\n\nFoto: Â© Mona Wibmer\n\nAlle Infos und Tickets auf alte
 musik.at
LOCATION:Haus der Musik Innsbruck\, Kammerspiele\, UniversitÃ¤tsstraÃŸe 1\,
  6020 Innsbruck
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