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SUMMARY:ARTIST ASSEMBLY
DESCRIPTION:Mit Beiträgen von: Lea Abendstein &amp\; Isabel Peterhans\, Ch
 ristina Burger\, Katharina Cibulka\, Wolfgang Capellari\, Violet Cato\, Me
 lanie Gandyra\, Clemens Gächter\, Robert Gfader\, Heidi Holleis\, Kata Hi
 nterlechner\, Matthias Krinzinger\, Milena Meller\, Monika Migl Frühling\
 , group mʌtʃ\, Helmut Nindl\, Maria Peters\, Christine S. Prantauer\, Il
 ona Rainer-Pranter\, Michelle Schmollgruber\, Nora Schöpfer\, Charlotte S
 imon\, Michael Strasser\, Johanna Tinzl\, Miriam Tiefenbrunner\, Ulaş Uğ
 ur\, Christoph Voglbauer\, Maria Walcher\, Angelika Wischermann.Demokratis
 che Gesellschaften in Europa stehen unter Druck – und mit ihnen freie Ku
 nst- und Kulturarbeit. Ein Rundumblick zeigt\, wie schnell vermeintlich ge
 glaubte Sicherheiten teilweise über Nacht erschüttert werden können. De
 shalb fragen wir uns: Wie kann die Künstler*innen Vereinigung Tirol (küv
 eti) bedeutsam auf gegenwärtige Krisen reagieren? Welche konkreten Handlu
 ngsimpulse kann sie setzen\, um sich als Vereinigung in der Gegenwart und 
 für die Zukunft zu stärken – insbesondere dann\, wenn lang geglaubte S
 icherheiten zu erodieren drohen?\nZum 80-Jahr-Jubiläum laden wir Mitglied
 er und Öffentlichkeit ein\, um während Artist Assembly gemeinsam über d
 iese Fragen nachzudenken. Im Zentrum dessen die Zusammenkunft – als Meth
 ode und Strategie für Begegnung\, Austausch\, Inspiration und gegenseitig
 e Unterstützung – bei der Mitgliederausstellung und im dazugehörigen Ã
 ¶ffentlichen Programm.\nDie Mitgliederausstellung im Kunstpavillon und der
  Neuen Galerie widmet sich den einleitenden Fragen aus der Perspektive von
  Künstler*innen und beleuchtet künstlerische Arbeit im Spannungsfeld von
  Produktion\, Regeneration und politischer Ideologie im Wandel. Die Räuml
 ichkeiten der Künstler*innen Vereinigung Tirol werden dabei zugleich Auss
 tellungs-\, Aufenthalts- und Lernorte\, die sich mit dem öffentlichen Pro
 gramm fortlaufend verändern.\nDie Ausstellung im Kunstpavillon widmet sic
 h der Beschaffenheit gesellschaftspolitischer Strukturen und den künstler
 ischen Produktionsbedingungen\, die sie hervorbringen. Die ausgewählten A
 rbeiten manchen dabei Barrieren und Kontaktpunkte\, Grenzen und Bruchlinie
 n\, Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Persönlichem und Professi
 onellen genauso wie zwischen Individuum und Gesellschaft sichtbar. So ents
 teht ein versatzstückhaftes Bild einer Gegenwart unter Druck und gleichze
 itig ein emanzipatorischer Raum für kollektives Denken und Handeln.\nKomp
 lementär dazu fungiert die Neue Galerie als symbolisches “Vereinsheimâ€
 � für soziale und ökologische Regeneration. In der Ausstellung sind dazu
  künstlerische Beiträge versammelt\, die gemeinsames Verweilen und Spiel
 en genauso einladen wie individuellen Rückzug. Die teilnehmenden Künstle
 r*innen hinterfragen\, was es braucht\, damit Regeneration möglich wird â
 €“ und wie wir als Künstler*innen und Zivilgesellschaft statt gegenseitig
 er Konkurrenz und Ausbeutung neue Formen der Co-Verantwortung kultivieren 
 können.\nDer Kunstpavillon\, die Neue Galerie und der öffentliche Raum w
 erden schließlich durch ein umfangreiches öffentliches Programm aktivier
 t\, das die in der Ausstellung vermittelten Themen und Fragen weiter verdi
 chtet. Mittels diskursiver und künstlerischer Formate aus den Praktiken d
 er Mitglieder bieten zahlreiche Veranstaltungen so Gelegenheiten für Dial
 og und Kooperation durch verkörperte Erfahrungen. Ziel dessen ist die Ent
 wicklung von Ideen und Impulsen für gemeinschaftliche Initiativen\, die i
 m Programm fortlaufend reflektiert werden. Das Programm gliedert sich dabe
 i in drei Fokus-Wochenenden samt Jubiläumsfeier und einem Abschlussevent.
 \nParallel werden der Prozess und die Ergebnisse von Artist Assembly dokum
 entiert und in einer kleinen Publikation versammelt\, die im Rahmen der Pr
 emierentage 2026 öffentlich präsentiert und besprochen wird – zentrale
  Erkenntnisse daraus fließen dann in weiterer Folge in die Interessenvert
 retung des Vereins ein und sollen die Künstler*innen Vereinigung Tirol (k
 üveti) und ihre Mitglieder auf ihrem zukünftigen Weg unterstützen.
LOCATION:Tiroler Künstler*innenvereinigung\, Rennweg 8a\, 6020 Innsbruck
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