Marie-Luise Bichler-Kriegl
17. Februar 2026
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Originalsprache des Artikels: Englisch Information Automatische Übersetzung. Superschnell und fast perfekt.

Kreativität, Gemeinschaft und Mut

Extremspringen, Parkour, Freerunning - für das ungeschulte Auge sehen diese Sportarten oft waghalsig aus. Doch wer sie beim Schneehaufenaus nächster Nähe auf der Nordkette beobachtet, dem wird schnell klar: Hier geht es nicht um blinde Sprünge oder unnötiges Risiko. Es geht um Vorbereitung, Physik, Kreativität - und jede Menge Leidenschaft.

Der Schneehaufen war die erste Veranstaltung, die von dem einheimischen Freerunner Simon Wening organisiert wurde, und von Anfang an war das Ziel klar: den Sport in einer spektakulären alpinen Umgebung zu präsentieren und mehr Menschen zu inspirieren, ihn zu entdecken - sicher und verantwortungsbewusst.

Gemeinsame Passion

Offiziell nahmen rund 30 Personen an der Veranstaltung teil - etwa 15 Freerunning-Profis und 15 trainierte Athleten -, aber viele weitere kamen zum Zuschauen vorbei. Mit einem DJ, Lichtern und sogar einer Nebelmaschine fühlte sich die Atmosphäre eher wie eine Feier als ein Wettbewerb an. Was am meisten auffiel, waren nicht nur die Sprünge selbst, sondern auch die Unterstützung, die sie umgab. Vor jedem Sprung konnte man sehen, wie sich die Athleten konzentrierten, visualisierten und aufputschten. Und der Moment, in dem sie landeten? Ein Ausbruch von Jubel, Applaus und Ermutigung von allen um sie herum. Es braucht wirklich ein Dorf - vor allem, wenn dieses Dorf auf Vertrauen, Respekt und gemeinsamer Leidenschaft beruht.

Kein Schnee? Ok, schwenken!

Nur zwei Tage vor der Veranstaltung sahen sich die Organisatoren mit einer Herausforderung konfrontiert, die diesen Winter in Innsbruck nur allzu gut widerspiegelt: Es gab einfach nicht genug Schnee, um die geplanten Sprünge sicher durchzuführen. Bei einem Sport, bei dem Sicherheit an erster Stelle steht, war Improvisation ohne Vorsichtsmaßnahmen keine Option. Mit Hilfe von Bagjump wurde in kürzester Zeit ein Airbag an die Nordkette gebracht. Auf die Frage am Montag, ob ein Airbag bis Mittwoch installiert werden könne, hat Bagjump das Unmögliche möglich gemacht. Die Athleten konnten auf einen Airbag springen, anstatt den harten, eisigen Schnee zu riskieren - sicher eine kreative Lösung!

Änderung des Plans

Das bedeutete jedoch nicht, dass der Schnee völlig vom Tisch war. Dank der Unterstützung des Nordkette-Teams half eine Pistenraupe dabei, einen anständigen Schneehaufen zu schaffen, der es einem Skifahrer ermöglichte, einige beeindruckende Sprünge zu machen, und ein anderer Springer ging einen Schritt weiter, indem er mit einem aufblasbaren Schlauch sprang - ein epischer Moment vor der alpinen Kulisse.

Geistiger und körperlicher Sport

Was wie der Bruchteil einer Sekunde aussieht, ist in Wirklichkeit das Ergebnis einer akribischen Planung. Jeder Sprung wird berechnet: Absprungwinkel, Weite, Drehung, Landemechanik. Die Athleten proben die Bewegung im Geiste immer wieder, bevor sie sie ausführen. Auf Schneehaufen wurde nie an die Sicherheit gedacht - und es war klar, dass dies für niemanden der "erste Sprung" war Es handelte sich um erfahrene Freerunner und trainierte Sportler, die ihre Grenzen kennen und sie respektieren.

Dieser Respekt geht auch über das Körperliche hinaus. Ein Höhepunkt des Tages war ein Vortrag von Promente Tirol, in dem es um die Bedeutung der mentalen Gesundheit ging - ein wesentlicher Aspekt von Parkour und Freerunning, bei dem Selbstvertrauen, Konzentration und Selbstbewusstsein ebenso wichtig sind wie Kraft und Technik. Die Veranstaltung trug auch dazu bei, Spenden für Promente zu sammeln, was unterstreicht, dass dies eine Gemeinschaft ist, die etwas zurückgibt.

Blick nach vorn

Dies mag der erste Schneehaufen auf der Nordkette gewesen sein - aber hoffentlich nicht der letzte. Langfristiges Ziel der Organisatoren ist es, den Sport weiter auszubauen, neue Teilnehmer willkommen zu heißen und schließlich Anfängerkurse anzubieten, um Parkour zugänglicher zu machen und gleichzeitig die starke Sicherheitskultur zu erhalten.

Für alle Neugierigen: Versuchen Sie das nicht zu Hause - aber behalten Sie die Community im Auge. Zusammenfassungen der Veranstaltung sind in den sozialen Medien und auf YouTube zu finden, und wenn diese erste Ausgabe etwas hergibt, werden noch viele weitere kreative, hochfliegende Momente folgen.

Mal sehen, was als Nächstes kommt

Ich wusste nicht so recht, was ich erwarten sollte, als ich zu Schneehaufeneingeladen wurde. Was ich vorfand, war eine warmherzige, einladende Gemeinschaft, eine ansteckende Energie und Athleten, deren Fähigkeiten und Hingabe mich wirklich umgehauen haben.

Zwischen der alpinen Landschaft, den innovativen Problemlösungen und der unerschütterlichen Unterstützung, die jeder dem anderen entgegenbrachte, war dies weit mehr als nur ein Extremsport-Event.

Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was als Nächstes kommt - für künftige Veranstaltungen, schauen Sie sich Simon Wenings Youtube-Kanal hier an.

Alle Fotos : © Laura Wunsch

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