Sonnenschein, strahlend blauer Himmel, frischer Schnee, Berge, soweit das Auge reicht – und dazu ein Event mit meinen liebsten „Stars“. All das und noch viel mehr durfte ich am 28. März im Hoadl Haus in der Axamer Lizum bei der zweiten Ausgabe von „Podcast am Berg“ erleben. Für alle, die nicht dabei waren: Ihr habt wirklich etwas verpasst. Aber keine Sorge – nächstes Jahr seid ihr dabei. Die verpassten Live-Podcast-Folgen könnt ihr ganz entspannt nachhören – und ich nehme euch jetzt erstmal mit und zeige, was sonst noch so los war.

Perfektes Match: Podcasts & Berge

„Podcast am Berg“ vereint zwei meiner liebsten Dinge – wie der Name schon verrät: Podcasts und Berge. Bei uns zu Hause geht es oft laut zu. Mit zwei Jungs ist einfach immer Leben in der Bude. Wenn ich davon mal kurz abschalten möchte, setze ich meine Kopfhörer auf, starte meinen Lieblingspodcast und tauche ab – zumindest so lange, bis wieder jemand etwas von mir will. Und die Berge muss man ja wohl einfach lieben, oder? Kurz gesagt: „Podcast am Berg“ verbindet Natur, Kultur und Inspiration. Auf zwei Bühnen im Hoadl Haus konnte man seinen liebsten Podcastern live bei der Arbeit zuschauen. Normalerweise hat man ja nur die Stimmen im Ohr – es ist schon etwas ganz anderes, wenn man dabei zusehen kann (und das nicht nur am Bildschirm).

Traumtag, volle Pisten, mega Ansturm

Samstag, der 28. März 2026, war ein absoluter Traumtag: perfektes Wetter, perfekte Schneeverhältnisse und vielleicht eine der letzten Möglichkeiten, in diesem Winter noch einmal Skifahren zu gehen. Außerdem fanden gleich zwei Events in der Axamer Lizum statt: die Internationalen Deutschen Meisterschaften und natürlich „Podcast am Berg“. Jedem normalen Menschen wäre also klar gewesen, dass der Andrang groß sein würde – und man daher am besten so früh wie möglich oben sein sollte. Zumindest, wenn man einen Parkplatz möchte. Gut, ich zähle wohl nicht zu den „Normalen“. Und so kam es, dass ich ziemlich weit weg von der Talstation der Axamer Lizum Bergbahnen parken und einen längeren Fußmarsch auf mich nehmen musste. Das wäre ja nicht so schlimm gewesen – wenn ich dabei nicht ein paar richtig coole Podcasts verpasst hätte.

Endlich oben – und mitten im Geschehen

Aber was lernen wir daraus? Erstens: Nächstes Mal früher dran sein. Oder – und das wäre noch schlauer – die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen! Letztendlich habe ich es dann aber doch noch hinauf geschafft. Als ich im Hoadl Haus ankam, war das Festival schon voll im Gange und die Stimmung großartig. Auf der Bühne waren gerade die „Bergfreundinnen“ zugange, die Zuhörer hatten es sich auf den Liegestühlen davor gemütlich gemacht und lauschten über Funkkopfhörer. Die habe ich mir natürlich auch gleich geschnappt – und los ging das Podcast-Vergnügen.

Podcast am Berg: Ein buntes Potpourri für die Ohren

Ich höre Podcasts in so ziemlich jeder Lebenslage: beim Kochen, Putzen, in der Bahn, beim Joggen oder manchmal auch zum Einschlafen. Je nach Lust und Laune zu ganz unterschiedlichen Themen – ob True Crime, Nachrichten, Klatsch und Tratsch oder einfach entspannte Plauder-Podcasts. Ganz ähnlich wie in meiner Spotify-Playlist war auch das Programm bei „Podcast am Berg“ bunt gemischt – und für jeden etwas dabei.

Mitten drin statt nur dabei

Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl, wenn man Podcasts nicht nur für sich hört, sondern gemeinsam mit vielen anderen Podcast-Begeisterten. Wenn man zusammen lacht, staunt und manchmal auch schockiert ist. Wenn man von den Hosts mit eingebunden wird, Fragen stellen kann und ihnen plötzlich ganz nah ist. Ich persönlich bin ein großer Fan des Podcasts „Liebreizend Extreme“ von Sarah und Stefan Ager. Für die wenigen von euch, die diesen Podcast noch nicht kennen: absolute Empfehlung! Die zwei sprechen über wichtige Themen wie Feminismus und Gleichberechtigung, lassen uns an ihrem Alltag als Zwillingseltern teilhaben, nehmen uns mit auf Reisen und erzählen offen von ihren Struggles, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Und manchmal können wir ihnen auch beim Streiten – oder sagen wir: liebevollen Diskutieren – zuhören. Was die beiden so besonders macht? Ihre bodenständige, ehrliche Art – und dass man so oft Parallelen zum eigenen Leben erkennt. Genau das macht sie so relatable.

Österreichs Lieblingspodcast 

„Liebreizend Extreme“ ist aber nicht nur mein liebster Podcast, sondern offenbar auch der von ganz Österreich – schließlich wurde er heuer mit dem Ö3-Podcast-Award 2026 ausgezeichnet. Insgesamt 1.300 österreichische Podcasts hat die Ö3-Gemeinde ins Rennen geschickt, und „Liebreizend Extreme“ ging als Sieger hervor. Absolut verdient! Stefan Ager ist aber nicht nur selbst Podcaster, sondern auch einer der Köpfe hinter „Podcast am Berg“. Gemeinsam mit Simon Varges und seinem Team hat er dieses Event auf die Beine gestellt – eine großartige Plattform für Zuhörer, Podcaster und alle, die es noch werden wollen.

Von der Idee hinters Mikrofon

Wer von euch hat schon einmal darüber nachgedacht, einen eigenen Podcast zu starten? Also ich schon – das gebe ich zu. Und vielleicht mache ich das ja auch irgendwann. Jedenfalls habe ich in der Mittagspause von „Podcast am Berg“ den Workshop von wepodit, einer B2B-Podcast-Agentur aus Linz, besucht – und dabei richtig viel Neues gelernt. Das Wichtigste, was ich mitgenommen habe und was ich all jenen, die ihren eigenen Podcast starten wollen, weitergeben möchte, ist: Starte klein, aber starte! Ein Satz, den man wahrscheinlich auf die meisten Lebenslagen anwenden kann – denn die beste Idee bringt nichts, wenn man sie nicht umsetzt. Und ja, ich weiß, ich klinge gerade ein bisschen wie ein Selbsthilfe-Guru. Aber trotzdem: Diesen Satz können wir uns alle mal hinter die Ohren schreiben.

Neue Lieblingspodcasts zum Reinhören

Und zu guter Letzt möchte ich euch noch ein paar Podcast-Empfehlungen dalassen – denn vielleicht geht es euch ja wie mir und ihr seid immer auf der Suche nach neuen. Bei „Podcast am Berg“ habe ich einige richtig gute Formate entdeckt, die definitiv in meine Playlist wandern: Wenn ihr True Crime mögt, kann ich euch „Verbrechen hautnah“ mit Luca und Laura Di Stefano empfehlen – die beiden haben so eine angenehme Art miteinander zu sprechen, dass man ihnen einfach gerne zuhört. Wer es lieber lustig mag, sollte beim „Austrian Kiwi Podcast“ reinhören. Allerdings habe ich da auch eine kleine schlechte Nachricht: Die Live-Folge bei „Podcast am Berg“ war ihre letzte – aber alle bisherigen Episoden könnt ihr natürlich noch nachhören. Und für alle Sportler und Alpinisten unter euch: Hört unbedingt bei den „Bergfreundinnen“ rein. Und last but not least: Ein echtes Must-Hear ist natürlich unser Innsbruck Video Podcast.

Das waren nur drei von vielen tollen Podcasts, die man bei „Podcast am Berg“ entdecken konnte – hier habt ihr alle auf einen Blick. Da ist garantiert für jeden etwas dabei! So, nun bleibt mir nichts weiter, als euch schöne Osterfeiertage zu wünschen – hoffentlich könnt ihr entspannen und habt ganz viel Zeit für eure liebsten Podcasts.

Ähnliche Artikel