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Donnerstag

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Freitag

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Vorhersage

Am Mittwoch wird ein kleines Zwischenhoch wetterwirksam. Es löst vor allem die Bewölkung in mittleren und höheren Schichten auf, aber in der feuchten Talatmosphäre ist die Sonne derzeit zu schwach, um hier alle Wolken auszuräumen. Einige Hangnebel halten sich wohl den ganzen Tag, insgesamt ist es eher heiter.

Tendenz

Was man am Mittwoch noch kaum merkt, wird am Donnerstag und Freitag deutlicher spürbar: Der Föhn kommt!

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Museen

 > Ausgrabungen Hohe Birga + Raetermuseum

Ausgrabungen Hohe Birga + Raetermuseum

Öffnungszeiten

Museum Öffnungszeiten:
Freitag: 17:00 - 19:00 Uhr
Samstag: 15:00 -18:00 Uhr
Sonntag: 16:00 - 18:00 Uhr
 
Die Ausgrabungsstätte "Hohe Birga" kann uneingeschränkt besucht werden.

Archäologische Ausgrabungsstätte „Hohe Birga“ und das Rätermuseum

Auf der „Hohen Birga“ in Birgitz befindet sich das einzige archäologische Freigelände im unmittelbaren Umkreis von Innsbruck. Dieses ist ca. 500 m Luftlinie vom Birgitzer Ortskern entfernt und kann in 20 Minuten zu Fuß erreicht werden.

Vor über 2000 Jahren befand sich auf dem steil abfallenden und somit sowohl gegen Vermurung und Hochwässer als auch gegen mögliche menschliche Feinde gut geschützten Hügel eine Siedlung der Räter. Die Räter bewohnten seit dem Ende des 6. Jhs.v.Chr. den Alpenraum vom Unterengadin im Westen bis in das Virgental im Osten und im Süden bis an den Gardasee. 15 v.Chr. begannen die Römer ihren Feldzug, um die Alpen zu erobern. Im Zuge der militärischen Besetzung des heutigen Nordtirol dürfte auch die Siedlung auf der „Hohen Birga“ niedergebrannt worden sein.

Noch heute sind deutlich die drei künstlichen Terrassen zu erkennen, die angelegt wurden um ebene Siedlungsflächen zu schaffen. Überall am Hügel zeigen sich zudem die Gruben der ehemals in den Hang eingetieften Gebäude. Zwei dieser Gebäude konnten in den letzten Jahren durch das Institut für Archäologien der Universität Innsbruck freigelegt werden. Auf der obersten Terrasse befindet sich das sog. „Haus X“. Das aus behauenen Steinen in Trockenbauweise errichtete Gebäude weist einen rechteckigen Grundriss auf und besitzt an der Westseite einen langen Korridor der in den eigentlichen Innenraum mündet. Die Wände sind teilweise noch bis zu 2 m hoch erhalten, das anzunehmende obere Stockwerk bestand aber wahrscheinlich aus Holz. Dieser Inneneinbau konnte mittlerweile in Blockbauweise rekonstruiert, die Trockenmauern mit lokal anstehendem Lehm restauriert und der ganze Bereich mit einem modernen Schutzbau überdacht werden. Auch ganz im Westen des Hügels wurde ein weiteres gut erhaltenes rätisches Gebäude („Haus VI“) entdeckt.

Die Ausgrabungen erbrachten zudem zahlreiche Funde, z.B. keramische Gefäße, aber auch Schmuck und Werkzeuge aus Metall und Objekte aus Glas und Bein.

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