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Kapellenwanderung Oberperfuss Berg – Region Innsbruck
Kapellenwanderung Oberperfuss Berg
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leicht
Schwierigkeit
Schwierigkeit
leicht
Höhenmeter bergauf
329 Meter
Höhenmeter bergab
328 Meter
Höchster Punkt
1014 Meter
Streckenlänge
10.1 KM
Gehzeit Gesamt
6H
Ausgangspunkt
Parkplatz Pfarrkirche Oberperfuss
Endpunkt
Parkplatz Pfarrkirche Oberperfuss
Beste Jahreszeit
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Wegbeschaffenheit
Asphalt und Forstweg
 
Rundwanderweg
 
Familienwanderung
 
Mit Einkehrmöglichkeit
 
Tiroler Bergwege-Gütesiegel
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Der zweite Teil der Oberperfer Kapellenwanderung startet wieder bei der Pfarrkirche, Parkplatz unterhalb der Kirche gebührenfrei. Diese Runde führt vom Dorfzentrum zum Waldrand zu den Burkter Kapellen und über den idyllischen Karl-Trautner-Weg bis nach Oberperfuss Berg, eine Landschaftlich wunderschöne Runde mit toller Fernsicht.


Von der Pfarrkiche Oberperfuss kurz in nördlicher Richtung bis zur nächsten Abzweigung. Dort rechts in die Silbergasse einbiegen. Die Ruepenkapelle steht links am Straßenrand, geschmückt von einer Lourdes Statue. Die schöne alte Marienstatue, geschaffen um 1500, die ursprünglich hier stand, wird aus Sicherheitsgründen in der Taufkapelle in der Pfarrkirche verwahrt. 


Wandert man die Silbergasse weiter bis zum Schneiderhof, zweigt rechts ein Wiesenweg ab, von dort gelangt man in den Wald zur ältesten Kapelle der Gegend: der Burkterkapelle. Sie liegt im Quellgebiet des Burkter. Errichtet wurde die Kapelle von der Johannesbruderschaft zu Ehren des heiligen Johannes von Nepomuk, des Bach- und Quellheiligen. Die Statue des Heiligen stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1850 und 1852 wurde sie restauriert.

Neben der Burkterkapelle steht die Lourdeskapelle mit einem Gipsguss der Lourdes-Madonna. (Die Erscheinung in Lourdes war 1858.) 


Von dort auf dem idyllischen Karl-Trautner-Weg Nr. 5 leicht ansteigend durch den Wald, nach ungefähr gut der Hälfte des Weges zweigt rechts ein Weg zum Ortsteil Brandstatt ab zur Marienkapelle der Familie Hofer, Brandstatt 7a. Die schöne Kapelle wurde 2002 neu erbaut und wird liebevoll betreut. 


Auf gleichem Weg wieder zurück zum Karl-Trautner-Weg und weiter ansteigend bis nach Kammerland zur Antonius Kapelle. Der Bau der Antonius Kapelle (1920) mit Glocke beim Bauernhaus Simon geht auf ein Versprechen von zwölf Familien des Ortsteils Kammerland zurück, nach der Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg eine Kapelle zu errichten.

 

Von dort wandert man auf der Landesstraße weiter Richtung Oberperfuss Berg bis zum Muchnhof (Reitstall). Links der Beschilderung in die Au folgen, einen Ortsteil von Oberperfuss. Die Kapelle in der Au, eine Holzkapelle, war dem Verfall preisgegeben. Familie Schlögl errichtete an ihrer Stelle 1986 eine neue Kapelle. In ihr befindet sich eine Figur des heiligen Johannes und zwei Reliefs aus der alten Holzkapelle. 


Auf halber Wegstrecke zur Au zweigt rechts ein Wanderweg zur Wildgrubenkapelle ab, sie ist eine gerne besuchte Waldkapelle mit Marienstatue und eine Gelöbniskapelle, 1919 zum Dank für die glückliche Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg errichtet. Heute ist sie liebevoll restauriert. Das alte Marterle von 1857 hing früher auf einem Baum am Wegesrand. 


Die Wanderung führt durch den Wald weiter zum Ortsteil Wildgrube, vorbei an schönen Häusern nach Aigling zur St. Josephs Kirche. Die St. Josephs Kirche wurde unter großen Opfern der Bevölkerung von Oberperfuss Berg nach Plänen von Franz Haider erbaut und 1974 geweiht. Dort finden auch regelmäßig heilige Messen statt.


Die Wanderung führt ein kurzes Stück auf der Landesstraße weiter bergan bis zum Bus-Umkehrplatz. Von dort auf dem Weg in den schön gelegenen Ortsteil Birkhof. Gut sichtbar liegt die Birkhofkapelle mitten in Wiesen am Wegesrand. Sie steht seit dem 17. Jahrhundert. Vor dem Bau der St.-Josephs-Kirche wurde hier jeden Mittwoch eine heilige Messe gelesen. Die Kapelle wurde durch einen hölzernen Vorbau vergrößert, der nach dem Kirchenbau der St. Josephs Kirche anlässlich der Straßenverbreiterung abgerissen wurde. Die im Krieg eingeschmolzene Glocke wurde 1948 durch eine neue ersetzt. Das heutige Marienbild ist eine Kopie des alten Bildes, gemalt von der geistlichen Schwester Bernadette aus Zams. Eine gemütliche Bank vor der Kapelle lädt zum Verweilen ein.

 

Die Kapelle Tiefental steht im Ortsteil Hinterburg, Gehzeit  etwa 45 Minuten vom Birkhof aus. Wir empfehlen diese Kapelle separat zu zu erwandern und dabei den Besinnungsweg in Sellrain zur Kirche St. Quirin einzubinden. 


Wo heute die Kapelle Tiefental steht, war bis 1958 eine Holzkapelle. Weil sie baufällig war, errichteten die Bewohner von Hinterburg den heutigen Bau mit Glockenturm. Über dem Altar hängt ein großes, auf Holz gemaltes Bild, Christus an der Geißelsäule darstellend. Dieses Bild diente früher der alten Kapelle als Türe. Die geschnitzte Figur des heiligen Johannes von Nepomuk stand bis zum Neubau im Freien als Beschützer vor dem oft unbändigen Bach. Erst seit 1959 wird sie in der Kapelle verwahrt.

 

Die Wanderung führt vom Ortsteil Birkhof zurück zur Landesstraße, Auf dieser abwärts, vorbei an der St. Josephs Kirche, auf der linken Hangseite steht die schöne Berchtesgadner Kapelle. Sie wurde 1993 eingeweiht und nach den Plänen von Franz Haider erbaut. Sie hat die Größe und das Aussehen der alten eingestürzten Tummeler Kapelle: Diese stand bis 1991 beim Tummelerbauern. Sie war unter Denkmalschutz, vor allem wegen des Gewölbes aus Holzkonstruktion, einer Meisterleistung der Zimmerleute, wie sie nur selten in Tirol anzutreffen war. Von der Malerin Dagmar Ballogh wurde in der neuen Kapelle das Deckengemälde und die Tafeln mit den 14 Nothelfern geschaffen. Die Marienstatue ist ein Geschenk des Ursulinenklosters in Innsbruck. Mit der Kapelle wurde eine gespendete neue Glocke geweiht.

 

Auf der Landesstraße weiter abwärts zum Ortsteil Berchtesgaden, nach der Bushaltestelle links abzweigen und durch eine schmale Gasse bis zum Haus 91 b. Dort befindet sich die kleine Herz-Jesu-Kapelle, ebenfalls eine Gelöbniskapelle.

 

Zurück auf die Landesstraße und abwärts zum Ortsteil Kammerland, dort links in den Weg Nummer 5 einbiegen und auf den aussichtsreichen Wanderweg (über Bichl) hinunter zum Peter-Anich-Weg (Elektro Hörtnagl). Auf diesem wieder zurück in das Ortszentrum zur Kirche.


Quellen- und Literaturhinweis: Gemeindebuch Oberperfuss

Einkehrmöglichkeiten Oberperfuss Berg: Gasthof Bergheim (Montag Ruhetag), Cafe Restaurant Grünfelder (Donnerstag-Sonntag geöffnet),Vormittagscafe Kleißl (Montag Ruhetag), Baguette Cafe Bistro Bäckerei Oberperfuss, Hotel Krone-M1 (Donnerstag Ruhetag)

 



Anreise, öffentlicher Verkehr


Postbus Linie 462 Oberperfuss,

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