Helmut Schmarda von der gleichnamigen Taschnerei ist ein wahres Unikat - genauso wie die Lederware, die er verkauft. Beim Besuch in seiner Werkstatt staunen wir nicht nur über die alten Maschinen und die hochwertigen Jagdrucksäcke, sondern auch über die Tatsache, dass der 86-Jährige Helmut Schmarda tagtäglich über ein Fenster die Werkstatt betritt.
Uralte Fotos, zahlreiche Urkunden, ausgeschnittene Zeitungsartikel und Familienerinnerungen bestätigen, dass es sich bei der Taschnerei Schmarda um einen wahren Traditionsbetrieb handelt. Einem, mit Geschichte. Seit 1911 existiert die Taschnerei in Innsbruck, damals noch unter Führung von Helmuts Großvater. Später übernahm sein Vater Robert, und seit 1972 führt Helmut Schmarda die Werkstatt in der dritten Generation. Über die Jahrzehnte wurde aus einem klassischen Lederbetrieb eine Institution, die eng mit der Geschichte der Stadt verwoben ist.
Helmut erinnert sich mit uns an damals, erzählt zum Beispiel von seinem Meisterbrief, der nicht nur ein Dokument, sondern ein Versprechen war, die Tradition weiterzutragen und sie in die Zukunft zu begleiten.