© Julia Schedl
Heute ist ein strahlend heißer Sommertag und wir wollen rauf ins Kühle, wo die Schafe ihren Sommerurlaub verbringen: nahe des Goethewegs auf der Nordkette. Wir starten von der Hungerburg mit der Nordkettenbahn auf die Seegrube und nehmen gleich die Hafelekargondel, denn unser Startpunkt ist heute ganz oben an der Hafelekarstation.
Vor dem Wanderstart
Oben angekommen aklimatisieren wir uns und besuchen die physikalische Forschungsstation am Hafelekar auf 2.269 Metern Seehöhe. Die historische Messstation zur dauerhaften Messung und Registrierung der kosmischen Höhenstrahlung wurde 1931 von Viktor Franz Hess gegründet, der als Entdecker der kosmischen Strahlung gilt.
Die Marietta-Blau-Quantenoptik Bodenstation wurde im Mai 2026 eröffnet und ist über Glasfaser direkt mit der Uni Innsbruck verbunden. Der Standort ist perfekt geeignet für satellitengestützte sichere Quantenkommunikation. Mehr über Marietta Blau lest ihr bei Susanne.
Wandern auf dem Goetheweg
Wir starten östlich der Bergstation auf dem beschilderten Goetheweg Richtung Pfeishütte. Der schmale Höhenweg erfordert Konzentration. Um die schönen Ausblicke zu genießen bleiben wir öfters stehen. Rechts eröffnet sich das Inntal mit einem unglaublichen Blick auf Innsbruck. Fun Fact: Wir sind zwar auf über 2.000 Metern Seehöhe, aber immer noch auf Innsbrucker Stadtgebiet!
Der Weg ist gut markiert und wo es steiler wird gibt es zur Sicherung Stahlseile als Handlauf. Er ist gut zu begehen, aber Trittsicherheit ist eine Voraussetzung. Unterwegs hat man einen tollen Ausblick Richtung Süden, etwa auf den Patscherkofel, den südlichen Hausberg von Innsbruck mit einer Höhe von 2.246 Metern.
Wir genießen wunderschöne beeindruckende Ausblicke nach Norden tief ins Karwendel. Auch der Blick ins Inntal lässt uns staunen und aufatmen.
Schafe auf dem Gleirschsattel
Nach ca 35 Gehminuten erreichen wir den Gleirschsattel und freuen uns die ersten Schafe zu entdecken. Eines der Schafe kommt sogar zu uns. Möchte es etwas von unserer Jause? Falsch gedacht, es möchte kuscheln und genießt unsere Streicheleinheiten.
NÄCHSTGELEGENE GIPFEL
Wer noch einen Gipfel besteigen und sich in einem Gipfelbuch verewigen mag, kann von hier aus in ca 25 Minuten die Gleirschspitze erklimmen und seine Jause mit den Dohlen teilen.
Das nächstgelegene weitere Gipfelkreuz auf dem Goetheweg Richtung Pfeishütte ist die Mandlspitze, die auch einen wunderbaren Ausblick und Tiefblick ins Karwendel bietet.
Auf dem schönen grasigen Gleirschsattel fühlen sie sich wohl, die Schafe. Wir verstehen das. Ein magischer Platz zum Entspannen und Energie tanken. So bleiben wir heute auch hier und genießen eine Stunde mit den Schafen.
Wer mag nimmt am Rückweg noch die Hafelekarspitze mit und zweigt am Goetheweg bei der Beschilderung nach oben ab und kommt von dort wieder zur Hafelekar- Bahnstation.
Wir nehmen heute den Goetheweg retour und genießen die Ruhe und fabelhafte Abendlicht Stimmung.
SCHÖNE NATURDETAILS
Wer aufmerksam ist, entdeckt im Fels interessante Mineralien und Fossilien.
Wir starten wieder Richtung Tal und nehmen die Gondel zur Seegrube auf gut 1.900 Metern Seehöhe. Hier kann man etwa auf der Sonnenterasse im Liegestuhl ein kühles Getränk mit Blick auf Innsbruck genießen. Oft locken auch Events oder Sundowner mit DJ.
Heute ertönt auf der Seegrube chilliger Sound einer Privatparty. Wir genießen die Stimmung und die letzten Sonnenstrahlen für heute. Die Schafe auf der nahen Wiese lassen sich nicht stören, sie wirken ganz entspannt.
Für uns geht's mit der Bahn wieder zurück auf die Hungerburg. Hier ist es noch deutlich wärmer als oben auf dem Hafelekar. Sehr schön war er unser Ausflug zur Sommerfrische der Schafe. Bei warmen Temperaturen eine echte Wohltat für Körper und Seele.
Hier noch ein paar Links für euch:
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DI der Architektur, 4-fache Mama von 4 Prachtstücken, Designerin - mich faszinieren alle Arten von RÄUMEN UND IHRE WIRKUNG. Wann immer es geht bin ich am liebsten draußen in unserer schönen NATUR unterwegs.
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