GOASSLSCHNÖLLN, APERSCHNELLEN

Ort: Axams von Dreikönig bis Unsinnigen Donnerstag (Donnerstag vor Faschingsonntag), sowie vom Almabtrieb bis zum Kirchtag am 3. Sonntag im Oktober.
Hötting: Aperschnellen von Dreikönig bis zum Aschermittwoch

Was haben ‚Goasslschnölln‘ und ‚Jodeln‘ gemeinsam? Beides sind Geräusche, die früher als Kommunikationsmittel auf Almen eingesetzt worden sind. Das Goasslschnölln ist in den Bergen sogar kilometerweit zu hören. Und deshalb beim Almpersonal bisweilen heute noch beliebt. Die Tradition ist in zweifacher Hinsicht ins Brauchtum übergegangen: einerseits beim Almabtrieb, der meist von ‚Schnöllern‘ begleitet wird. Andererseits um den Beginn der Fasnacht lautstark anzukündigen oder im Zuge von Fasnachtaktivitäten genügend Platz für Aufführungen zu schaffen. Auch zum ‚Aperschnellen‘ (aper bedeutet schneefrei) wird der Überschall-Knall der langen Peitschenschnur (Goassl) verwendet; also dazu, den Schnee im Tal zu verbannen.  

Fasnacht

Der Kampf Gut gegen Böse tobt alljährlich in den Orten der Region Innsbruck. Die Fasnacht bringt dabei allerlei bunte Gestalten hervor: Wampeler, Schleicher, Hexen, Spiegeltuxer und unzählige weitere sind unterwegs. Die kunstvollen Kostüme sind reich verziert - mit Spiegeln, Quasten, Stickereien und mehr. Andere wiederum stopfen ihre Verkleidung mit Heu aus oder tragen Holzstücke am Körper. Und jede Figur hat eine ganz bestimmte Bedeutung, typisches Verhalten oder steht als Allegorie für Frühling oder Winter, Gut oder Böse. Natürlich wird es auch lustig und mitunter ein bisschen wild unter den Fasnachtsfiguren. Ein absolutes Must-See! 

Ostern

Der Frühling kommt, und mit ihm Ostern. Ein buntes Fest, auf das wir uns am liebsten auf dem Ostermarkt einstimmen. Alles rund ums Osterfest finden Sie auf der folgenden Seite.

Grasausläuten in Amras

Ort: Amras; Zeit: St. Georgstag

Zu den selten ausgeübten Frühlingsbräuchen gehört in Innsbruck das Grasausläuten. Nur noch in Amras machen sich junge Burschen, vor allem Mitglieder des Fasnachtsvereins und der Jungbauern, rund um den St. Georgstag (23.4.) auf den Weg, den Frühlingsbeginn und das Wachsen des Grases mit lautem Schellenklang zu fördern. Das Gras soll quasi geweckt, ‚heraus-geläutet‘ werden

Blasiusbrezn und Joggl ausgraben

Blasiusbrezn essen und Joggl ausgraben am Blasiustag in Völs 
Ort: Völs, Zeit: Blasiustag, 3. Februar
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Das Völser Brauchtum der ‚Blasiusbrezn‘ ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich vorchristliche Kulte bis in die Gegenwart herüber gerettet haben. Denn am 3. Februar wird nicht nur der Ortsheilige gefeiert. An diesem Tag wird auch der ‚Joggl‘, die Symbolfigur der Völser Fasnacht ausgegraben. 

Der Standort der Völser Blasiuskirche ist einzigartig. Hoch über der Gemeinde gelegen, wurde sie mit großer Wahrscheinlichkeit über einem einst vorchristlichen Kultplatz erbaut. Und so ist es kein Zufall, dass der 3. Februar in Völs zum Gemeindefeiertag erklärt worden ist. Schon in aller Herrgottsfrühe segnet der Pfarrer in der Dorfbäckerei die Blasiusbrezn, die dann nach einer Wallfahrt zur Kirche samt Heiliger Messe anschließend vor allem von den Kindern gerne verspeist werden.

Wenn die letzten Glocken der kirchlichen Feier in der Blasiuskirche verstummt sind, beginnt im Dorf das weltliche Treiben, die Fasnacht. Sie beginnt mit dem Ausgraben des Völser ‚Joggl‘, eine Zeremonie, die bis spät in die Nacht hinein gefeiert wird.

Patriozinium

Das Fest des Schutzheiligen einer Kirche wird in vielen Tiroler Orten festlich begangen. Nicht selten unter Ausrücken der Musikkapelle und der Schützen. Wie etwa in Zirl beim Zachäussingen, in Igls mit der Ägidiusprozession oder in Völs mit den Blasiusfeierlichkeiten.

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