Sichere Gastfreundschaft

Damit Gäste in Österreich möglichst unbeschwert und sicher Urlaub machen können, haben Bundesregierung und WKO die Initiative "Sichere Gastfreundschaft"
ins Leben gerufen.

Neu ist das Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“. Betriebe, die die durch COVID-19 gebotenen Maßnahmen umsetzen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot freiwilliger Testungen regelmäßig in Anspruch nehmen, dürfen das Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“ führen.

Das Kennzeichen kann auf der Webseite der Wirtschaftskammer Tirol beantragt werden. Dort findet man auch die Kriterien für das Kennzeichen sowie weiterführende Informationen. Bei Fragen kann man sich  auch sehr gerne an sicheregastfreundschaft@wko.at wenden.

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Beherbergung zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Beherbergungsbetriebe Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

Safety first!

Aktuellste Studienergebnisse zeigen, dass vor allem unsere deutschen Urlaubsgäste ein hohes Bedürfnis nach Informationen zum Thema Sicherheit haben. Diese Informationen werden nicht nur auf Destinations-Webseiten erwartet, sondern auch in den Kommunikationskanälen der Beherbergungsbetriebe und in der direkten Kommunikation mit dem Gast.

Textvorlagen finden Sie HIER.

Regeln für einen sicheren Wintertourismus

Hier finden Sie einen Überblick über die Regeln für einen sicheren Wintertourismus, die vom Bundesministerium definiert worden sind.

Weiters hat die Tirol Werbung in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden des Landes Tirol, Informationspakete zu den Themen „Maßnahmen zur Vorbereitung auf einen COVID-19 Fall im Betrieb“ sowie „Vorgangsweise bei einem COVID-19 Verdachtsfall im Betrieb“ ausgearbeitet.

 

Alle Unterlagen finden Sie hier zum Downloaden:

PRÄVENTIONSKONZEPT FÜR GASTRONOMIE UND VERANSTALTUNGEN

Präventionskonzept für Gastronomie ab 01.11.2020

Besitzt ein Gastronomiebetrieb mehr als 50 tatsächlich zur Verfügung stehende Sitzplätze, so ist ab 01. November 2020 ein Präventionskonzept vorgeschrieben. Weiters muss ein/e COVID-19-Beauftragte/r bestellt werden.

Präventionskonzept für Veranstaltungen

Eine Vorlage für ein Präventionskonzept sowie eine entsprechende Checkliste vom Österreichischen Roten Kreuz stehen zum Download bereit.

Fragen und Antworten rund um das Thema:

Welche Maßnahmen kann ich in meinem Beherbergungsbetrieb setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

1. Mindestabstand von 1 Meter gewährleisten

  • Hinweise durch Aufsteller, Schilder, Steher, Bodenmarkierungen oder andere Hilfsmittel bereits in Eingangsbereichen und an der Rezeption des Beherbergungsbetriebes anbringen.
  • Vorkehrungen für räumliche Engstellen im Betrieb (z.B. Gänge, Aufzüge, Ein-/Ausgänge, Sanitäranlagen) treffen.
  • Auf Händeschütteln und Körperkontakt verzichten.
  • Tische und Sitzgelegenheiten in den allgemein zugänglichen Bereichen so aufstellen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Stausituationen nach Möglichkeit durch Maßnahmen zur Besucherlenkung vermeiden. Verweildauer an der Rezeption möglichst kurz gestalten.
  • Personen aus dem gemeinsamen Haushalt sowie Gäste einer gemeinsamen Besuchergruppe sind vom Mindestabstand ausgenommen.
  • Die Nächtigung in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist nur zulässig, wenn gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

 

2. Gastronomiebereich gestalten

  • Für allgemeine Informationen Leitlinien für Gastronomiebetriebe beachten.
  • Nach Möglichkeit gestaffelte Essenzeiten oder auch Zimmerservice anbieten, um Stausituationen zu vermeiden.
  • Buffets sind entsprechend den Regelungen in Gastronomiebetrieben möglich.
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle.

 

3. Zusatzangebote adaptieren

  • Fitnessbereich können analog zu den Voraussetzungen in Fitnessbetrieben bereitgestellt werden.
  • Für Wellnessbereiche die Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012 sowie die Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe heranziehen.
  • Für die Organisation der Kinderbetreuung die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranziehen.
  • Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen (stufenweise Lockerungen ab 1. Juli für Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen) sind möglich, dabei auf Regelungen zu Mindestabstand und Tragen von Mund-Nasen-Schutz achten.
  • Auch bei Angeboten wie Ausflügen, geführten Wanderungen oder anderen Aktivitäten auf Gruppengröße, Mindestabstand und allenfalls Mund-Nasen-Schutz achten.

 

4. Verhaltensempfehlungen für den Gast gut sichtbar platzieren

Welche speziellen Reinigungsmaßnahmen setze ich, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

  1. Allgemein zugängliche Bereiche

    a) Nach Erfahrung oft berührte Gegenstände und Oberflächen, wie Tür- und Fenstergriffe, Lichtschalter, Geländer etc. frequenzabhängig reinigen.
    b) Allgemeine Sanitärbereiche und insbesondere Bedienknöpfe, Armaturen und Türklinken frequenzabhängig reinigen.
    c) Ausreichend Seife für das notwendige Händewaschen sowie Handtuchspender (Papier oder Stoff) oder sonstige hygienegeprüfte Handtrockensysteme in den Sanitärbereichen zur Verfügung stellen.
    d) Desinfektionsspender können an zentralen Punkten aufgestellt werden.
    e) Regelmäßig, am besten mindestens 1 mal pro Stunde lüften bzw. Türen offenhalten, soweit das Wetter dies erlaubt 
  2. Individuelle Wohnbereiche

    a) Regelmäßiges Lüften bei Zimmerreinigung.
    b) Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten.
    c) Minibar auf Gäste-Wunsch befüllen oder auf Getränke durch Zimmerservice umstellen.
    d) Bei der täglichen Reinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe nach jedem Zimmer achten.

Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb?

  1. Mindestabstand von 1 Meter auch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhalten und auf Körperkontakt verzichten. Auch bei vorhandenem Küchenbetrieb soweit möglich darauf achten.
  2. MNS-Masken oder Alternativen (z.B. Face-Shield) sind im Kundenkontakt verpflichtend.
  3. Klare Einweisung zu den Verhaltensregeln geben, um auch Weitergabe an die Gäste zu ermöglichen.
  4. Regelmäßig Hände mit warmen Wasser und Seife waschen – Handschuhe ersetzen nicht das Händewaschen!
  5. Regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen durchführen und Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
  6. Regelmäßiges Lüften sicherstellen. Bei Lüftungsanalagen – wenn möglich – Außenluftströme erhöhen.
  7. Wo möglich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in konstante Teams einteilen, um im Ernstfall arbeitsfähig zu bleiben.
  8. Nur gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten lassen.
  9. Information, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet sind, eine bekannte Ansteckung mit COVID-19 umgehend der Arbeitgeberin, dem Arbeitgeber mitzuteilen.
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