SCHWEIZ STREICHT ÖSTERREICH VON ROTER LISTE

Die Schweiz ändert die Kriterien zur Einstufung von Risikogebieten und nimmt somit Österreich von der roten Liste. Durch die neue Regelung, die ab heute, 29.10.2020 in Kraft tritt, darf gesamt Österreich wieder von Schweizern bereist werden, ohne dass diese sich bei der Rückkehr in Quarantäne begeben müssen.

Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat nur noch Länder, deren 14-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner um mehr als 60 über dem Wert der Schweiz liegt.

VERSCHÄRFTE CORONA-MASSNAHMEN IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH

Deutschland wird ab Montag, 2. November die bundesweiten Corona Maßnahmen verschärfen und hat einen teilweisen Lockdown angekündigt. Unter anderem sollen überregionale tagestouristische Ausflüge unterblieben werden.

 

Hier die verschärften Regeln im Detail:

  • Kontaktverbote: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal 10 Personen.
  • Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Lokale werden geschlossen. Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause bleibt erlaubt.
  • Freizeit: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören etwa Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks und Spielhallen.
  • Sport: Sporteinrichtungen wie Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb (Training) ist nicht mehr erlaubt. Individualsport, zB alleine joggen gehen, ist weiterhin erlaubt.
  • Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen (kein Mindestabstand möglich). Friseure bleiben geöffnet, medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten sind weiterhin möglich.
  • Supermärkte: Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Allerdings gibt es Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen. Es sollen für jeden Kunden 10 Quadratmeter Platz einkalkuliert werden.
  • Schulen und Kindergärten: Schulen und Kindergärten bleiben offen.
  • Reisen: Die Bevölkerung wird aufgefordert, auf „unnötige“ private Reise und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Dies gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote   im   Inland   werden   nur   noch   für   notwendige   und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt

 

Die verschärften Corona Maßnahmen gelten vorübergehend bis Ende November 2020.

Den vollständigen Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie hier.

 

Auch Frankreich verschärft den Kampf gegen Corona. Hier sollen die Maßnahmen bereits ab Freitag, 30.10.2020 gelten. Die Bestimmungen sollen aber weniger streng als im Frühjahr ausfallen. Bars, Restaurants und Co bleiben geschlossen, Schulen hingegen offen. Allgemein müssen die Menschen zu Hause bleiben, außer um notwendige Einkäufe zu erledigen oder zum Arzt zu gehen. Wenn möglich, soll im Homeoffice gearbeitet werden. Universitäten sollen auf einen Onlinebetrieb umstellen.

Aus für GesichtsVisiere ab 7.11.2020

 

Die bereits viel diskutierten Gesichtsvisiere werden mit 7.11.2020 nicht mehr als Corona-Schutzmaßnahme anerkannt. Die vorliegende 4. Novelle der COVID-19-Maßnahmenverordnung (BGBL II 456/2020) bringt ein Verbot von Gesichtsvisieren/-schildern mit sich. Nach dem Ende der Übergangsfrist muss der „Mund-Nasen-Bereich“ von mechanischen Schutzvorrichtungen nicht mehr bloß „abgedeckt“ werden, sondern auch „eng anliegen“. Die erforderlichen Kriterien werden von MNS-Masken erfüllt. Plastikvisiere wie Face-Shields oder Half-Face-Shields gelten hingegen nicht mehr als gleichwertige Alternative zu MNS-Masken.

VERSCHÄRFUNG BUNDESWEITER CORONA-MASSNAHMEN TRETEN AB 25.10.20 IN KRAFT

VERANSTALTUNGEN, PRIVATE TREFFEN

  • Maskenpflicht bei allen Veranstaltungen Innen und im Freien, auch am Sitzplatz
  • Keine Speisen und Getränke bei Veranstaltungen (Ausnahme: Dauer >3h, Veranstaltungen wo typischerweise Speisen und Getränke verabreicht werden -> Servierpflicht)
  • Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: max 6 Personen innen, 12 Personen im Freien
  • Anzeige des Events bei der Gesundheitsbehörde ab 50 PAX
  • Bei bewilligten Events (ab 250 PAX): max. 1000 Personen indoor, 1.500 outdoor


GASTRONOMIE

  • Max 6 Personen am Tisch (plus Kinder)
  • Keine Konsumation vor Lokal (50m Entfernung)nach Sperrstunde
  • Verpflichtendes Präventions-/Hygienekonzept für Betriebe mit mehr als 50 (statt bisher 200) Verabreichungsplätzen


ALTERSHEIME

  • Maskenpflicht in allgemeinen Bereichen und für Bewohner
  • Regelmäßige Tests
  • Gesundheitschecks, Voranmeldung für Besucher

 

SONSTIGE

  • Ein-Meter Abstand im Freien
  • Maskenpflicht in Fußgängerpassagen

 

Weitere Informationen unter https://www.sichere-gastfreundschaft.at/

ÖW-STUDIE: URLAUBSPLÄNE IN ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND

Wie sich das Coronavirus auf die Reiselust von Österreichern und Deutschen auswirkt,hat eine im September 2020 durchgeführte Studie erhoben.Obwohl sich die touristische Lage im September anders dargestellt hat, sind sowohl Trends und Entwicklungen als auch Präferenzen der Urlaubsgäste nach wie vor relevant.

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Studie und zur kostenfreien Bestellung.

Neue Corona-Maßnahmen auf Landesebene

  • Ab Montag, 19.10., gilt eine Registrierungspflicht für Gastronomiebetriebe. Die bestehende Sperrstunden-Regelung mit 22:00 Uhr bleibt aufrecht.
  • Publikumsveranstaltungen sind nur mehr mit zugeteilten Sitzplätzen und einer maximalen Teilnehmeranzahl von 250 Personen möglich. Ein Ausschank ist nicht erlaubt.
  • In besonders gefährdeten Einrichtungen wie Alten-, Pflegeheimen und Krankenhäusern wird die Zahl der Besucher auf zwei Personen pro Tag beschränkt. Weiters gelten zusätzliche Hygienemaßnahmen.
  • Schulen: In orangen und rot ausgewiesenen Bezirken wird ab der 9. Schulstufe auf Distance Learning umgestellt.
  • An Unis und Fachhochschulen wird Distance Learning ausgeweitet.
  • Vereinsaktivitäten sind auf den Vereinszweck beschränkt.
  • Die Landesverwaltung wird auf Homeoffice umgestellt. An alle Unternehmen ergeht der Apell, Homeoffice-Möglichkeiten anzubieten.
  • Bei Beerdigungen sind maximal 100 Personen erlaubt.

Verlegung der Gastro-Sperrstunde von 1:00 auf 22:00 Uhr

Ab Freitag, 25. September 2020 müssen Gastronomiebetriebe in Tirol ihre Pforten bereits um 22 Uhr schließen. Diese Regelung wird auch in den Nachbarbundesländern Vorarlberg und Salzburg so umgesetzt.

Corona Ampel des Bundes wurde in Betrieb genommen

Mit Anfang September wurde die Corona-Ampel des Bundes in Betrieb genommen. Nach diesem Ampelsystem werden Bezirke bzw. im Bedarfsfall auch kleinere Einheiten (als Regionen) nach einem vierteiligen Farbcode eingestuft. Die Ampel soll ein Werkzeug sein zur Einschätzung der epidemischen Lage auf Basis von Schlüsselindikatoren. Die aktuelle Einstufung finden Sie auf der interaktiven Österreich-Karte, die wöchentlich aktualisiert wird.

Mit jeder Ampelfarbe sind Empfehlungen und Maßnahmen verknüpft, die der Bevölkerung – aber auch Reisenden und Unternehmern selbst – einen Überblick geben sollen, welche Vorsichtsmaßnahmen bei welcher Ampelfarbe zu treffen sind.

 

Auf der Website des Bundes finden Sie einen Überblick welche Auswirkungen die jeweilige Ampelfarben auf den Tourismus (Gastronomie und Hotellerie) haben:

  • ROT: sehr hohes Risiko. Unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung.
  • ORANGE: hohes Risiko. Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar.
  • GELB: mittleres Risiko. Moderate Fälle, deren Ursprung und Verbreitung bekannt sind (= hauptsächlich in Clustern).
  • GRÜN: geringes Risiko. Einzelne Fälle, isolierte Cluster.

Weitere häufig gestellt Fragen zur Corona-Ampel finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

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