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Heute

Nachmittag
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Nachmittag 18°C

Dienstag

Dienstag
24°C
80% Sonne
4000m
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Mittwoch

Mittwoch
28°C
80% Sonne
4300m
Frostgrenze

Vorhersage

Der heutige Wetterbericht beginnt mit einer ausgesprochen frohen Botschaft:

Das allseits beliebte Azorenhoch weitet ab heute seinen Einfluss auf Mitteleuropa aus! Allerdings: Gut Ding braucht Weil' und gerade bei einem so mächtigen Hoch wie dem Azorenhoch geht die Verlagerung nur langsam vor sich. So erleben wir heute zwar einen recht freundlichen, aber noch keinen auffällig warmen Tag.

Tendenz

Das neue Hoch setzt sich genau über den Alpen fest und rührt sich bis auf weiteres hinein nicht mehr von der Stelle.

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Figl-Fun für jedermann

Im Frühling mit speziellen Skiern über die Hänge sausen.

Passionierte Figler wissen: „Figln ist Spaß pur“.

Kennen Sie Firn? So wie es in arabischen Ländern zahllose Bezeichnungen für „Sand“ gibt, je nach Beschaffenheit und Aussehen, so kennt man in Tirol die vielen Namen von Schnee. Firn ist eine Spezialität des späten Winters, ja fast schon des Frühlings. 

Wenn im März oder April die Sonne den Schnee zu schmelzen beginnt und die „Normalos“ unter den Skifahrern ihr Sportgerät beiseite stellen, feiern die Figler ihren Saisonauftakt. Griffige Pisten, stabile Schneedecke und darunter der weiche Schnee, auch „Grieß“ genannt, der leicht mit den Schwüngen wegzuschieben ist. Das sind ideale Pistenvehältnisse für die Figl (eigentlich Firngleiter), ca. 60 cm lange Kurzski, auf denen man mit Bergschuhen steht und steile Hänge und angetaute Schneerinnen hinunter braust. 

Als Figl-Erfinder gilt der Innsbrucker Elektroingenieur Emo Johann Heinrich. Der passionierte Bergsteiger tüftelte an einer Möglichkeit, sich den wenig genussvollen Abstieg nach Frühjahrsklettertouren durch die übrig gebliebenen Schneefelder zu erleichtern oder – noch besser – zum Vergnügen zu machen. 1946 ließ er seine Firngleiter aus Fichtenholz patentieren. 

In Innsbruck ist das Figln längst zum Trend-Sport geworden. Mit dem ersten Firnschnee startet die Nordkette in die Figl-Saison. Auf der Seegrube kann man sich die kurzen Bretter aus Leichtmetallblech sowie feste Bergschuhe ausleihen. 

Will man sich nicht gleich auf eigene Faust in das Vergnügen stürzen, bietet die Skischule Innsbruck halbtägige Einsteigerkurse an, die für ein bis drei Personen buchbar sind und € 120 kosten. Viel Theorie zum richtigen Fahrstil braucht es allerdings nicht: Zum Beschleunigen verlagert man das Gewicht nach vorne, zum Bremsen lehnt man sich nach hinten und drückt die Fersen in den weichen Schnee. Für alles weitere gilt: Übung macht den Meister.

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