Intensiv & erfolgreich

Das Tourismusjahr 2023/24 war ein weiteres intensives, aber auch gleichermaßen erfolgreiches. Der Strategieentwicklungsprozess, geleitet von Obmann Peter Paul Mölk und unter Einbindung von Vorstand und Aufsichtsrat, hat nicht nur die Führungsebene und die Gremien betroffen, sondern das gesamte Unternehmen. Alle Mitarbeiter:innen waren involviert und haben in den vergangenen Monaten zum Gelingen der neuen Tourismusstrategie beigetragen. Parallel dazu haben wir an der Organisationsentwicklung gearbeitet, um Innsbruck Tourismus für die Umsetzung der Strategie 2030 zukunftsorientiert auszurichten. Mit der neu geschaffenen und im September besetzten Stabsstelle „Unternehmenskommunikation“ sowie der Entwicklung und Umsetzung von wichtigen, teils ganz neuen Projekten wurden bereits 2024 erste Schritte gesetzt, die auf die Strategie 2030 einzahlen.

Unser Vorstand blickt zurück

Geschäftsführerin Barbara Plattner, Obmann Peter Paul Mölk und die Vorstandsmitglieder Katharina Schnitzer-Zach, Lisa Peer und Georg Giner berichten von einem intensiven und gleichermaßen erfolgreichen Tourismusjahr, das vor allem im Zeichen des Strategieprozesses stand. Was sie besonders bewegt hat, erfahren Sie im Folgenden.

 

Peter Paul Mölk

„In den vergangenen Monaten haben wir uns intensiv damit auseinandergesetzt, wie wir unsere Region weiterentwickeln wollen. Diese Strategieentwicklung ist jedoch nicht im stillen Kämmerlein geschehen, sondern in einem breit getragenen Dialogprozess. Ein zentrales Ergebnis ist die weitere Forcierung der Ganzjahresauslastung im Sinne unserer Betriebe. Mit Projekten wie der neuen Bergbahn in Oberperfuss und dem Innsbruck Winter Dance Festival konnten wir für die Region bereits zwei wichtige Akzente setzen, um die Wintersaison zu stärken. “

Mag. Peter Paul Mölk, Obmann

Katharina Schnitzer-Zach

„So wie Innsbruck für die Bürger:innen die lebenswerteste Stadt sein soll, streben wir danach, die besuchenswerteste Urlaubsregion im Alpenraum zu sein und diese mitzugestalten – hierfür investiere ich sehr gern meine Zeit und Energie. Unsere neue Strategie und die Anpassung der Gästebeiträge bilden das Fundament für die zukunftsfähige Weiterentwicklung unserer Region.“

Mag.a (FH) Katharina Schnitzer-Zach, 1. Obmann-Stellvertreterin

Lisa Peer

„Damit unsere Strategie 2030 im gesamten Verbandsgebiet umgesetzt und spürbar werden kann, stehen wir in engem Austausch mit den Regionen. So wissen wir, welche Investitionen und Entwicklungen am dringendsten benötigt werden und können entsprechende Mittel vorsehen.“

Lisa Peer, MA, 2. Obmann-Stellvertreterin

Georg Giner

„Ein Dank an alle, die sich in den vergangenen Monaten mit Drive und Begeisterung an unserem Strategieprozess beteiligt haben. Die partizipativen Formate brachten auch für mich persönlich wertvolle Erkenntnisse und ich bin überzeugt, dass mit unserer Strategie 2030 ein echter Meilenstein für die Weiterentwicklung der Region Innsbruck gelungen ist. Mit innovativen Eventformaten konnten im vergangenen Jahr auch erfolgreiche Akzente für die Jugend und die kulturaffine Zielgruppe gesetzt werden.“

Georg Giner, kooptiertes Vorstandsmitglied

Barbara Plattner

„Unsere Strategie 2030 – Region Innsbruck ERLEBENSWERT wurde auf breiter Basis akkordiert, und auch mit der Umsetzung haben wir uns schon beschäftigt. Wir haben die Organisation einem Fitnesscheck unterworfen und schaffen so die nötigen Rahmenbedingungen, damit wir bestmöglich für die Region wirksam werden können. Zugleich gibt uns die positive Energie aus den Dialogformaten Rückenwind dafür, durch Zusammenarbeit und die positive Kraft des Tourismus noch mehr für die Region und ihre Menschen zu bewegen.“

Barbara Plattner, MA, Geschäftsführerin

Wechsel im Aufsichtsrat

Die Gemeinderatswahl und die Bestellung von Johannes Anzengruber zum neuen Bürgermeister der Stadt Innsbruck brachte auch eine Änderung im Aufsichtsrat von Innsbruck Tourismus mit sich: Alt-Bürgermeister Georg Willi wurde im Juni 2024 von Johannes Anzengruber abgelöst, der nun zusammen mit Telfs' Bürgermeister Christian Härting als Vertreter der Gemeinden im Aufsichtsrat fungiert. Darüber hinaus konstituiert sich das Gremium aus zwölf Aufsichtsrät:innen, dessen Vorsitz Thomas Pühringer innehat, Vorsitzender-Stellvertreter ist der Hotelier Johann Penz.

„Das vergangene Jahr war geprägt von intensiver Zusammenarbeit sowohl im gesamten Verbandsgebiet als auch auf gremialer Ebene, schließlich galt es, gemeinsam die Leitplanken für die Zukunft zu definieren: Die wegweisende Strategie 2030 wurde in über 50 Sitzungen und Workshops unter engagiertem Mitwirken des Strategieausschusses und von ehrenamtlich tätigen Aufsichtsräten erarbeitet. Zudem haben wir ein neues und umfassendes Berichtswesen etabliert – so können wir unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht gemäß den Standards des TTG sowie einen freiwilligen Corporate Governance- und einen Beteiligungsbericht vorlegen. Schritte, die unser Engagement für eine transparente und verantwortliche Weiterentwicklung unserer Region untermauern.“
AR-Vorsitzender Thomas Pühringer & AR-Vorsitzender-Stv. Johann Penz

v.l.n.r.: Bgm. Christian Härting (Telfs), Franz-Josef Pirktl, Thomas Wass, Brunhilde Fröschl, Thomas Pühringer, Isolde Stieg, Johann Penz, Thomas Hudovernik, Eduard Fröschl jun., Thomas Höpperger, Thomas Hackl, Bgm. Johannes Anzengruber (Innsbruck)
(nicht im Bild: Klaus Plank, Philipp Plattner)

Schritt für Schritt: Strategieentwicklungsprozess

Als eine der größten Tourismusinstitutionen Österreichs prägen wir den Freizeit- und Erholungsraum rund um die Tiroler Landeshauptstadt maßgeblich mit. Um dieser Verantwortung auch in Zukunft gerecht werden zu können, haben wir im vergangenen Jahr eine neue Tourismusstrategie entwickelt – gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung, die im Rahmen verschiedener Beteiligungsformate dazu eingeladen war, ihre Ideen und Perspektiven einzubringen. Unsere Zielsetzung dabei war, das Verhältnis zwischen Gästen und Einheimischen neu zu denken und eine Balance zwischen Wettbewerbsfähigkeit und einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu finden.

Der offizielle Startschuss für diesen Prozess fiel in der letzten Vollversammlung, seitdem haben wir zahlreiche Analysen, Auswertungen, Interviews, Befragungen und Workshops im gesamten Verbandsgebiet durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse wurden gesammelt, verdichtet und schließlich in unsere neue Tourismusstrategie übersetzt. Der Weg dorthin wurde professionell begleitet und umfassend dokumentiert, um regelmäßige Information und Transparenz zu gewährleisten. Zentrales Mittel dabei war eine eigene Strategie-Website, auf der insbesondere über die Beteiligungsformate in den Teilregionen mit Text, Bild und Videos berichtet wurde.

 

Im Oktober 2024 wurde die Strategie „Region Innsbruck ERLEBENSWERT“ schließlich im Aufsichtsrat von Innsbruck Tourismus beschlossen. Die wichtigsten Eckpunkte dazu gibt es hier.

Für die Zukunft: Nachhaltigkeitsstrategie und -bericht

Für die Zukunft: Nachhaltigkeitsstrategie und -bericht

Eine Nachhaltigkeitsstrategie ist für eine zukunftsfähige Destinationsentwicklung von entscheidender Bedeutung. Denn sie stellt sicher, dass der Tourismus sich seiner wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen in vollem Umfang bewusst ist. Wir erfüllen dabei allerdings nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen des Tiroler Tourismusgesetzes, sondern nehmen auch eine Vorreiterrolle ein: So gehören wir zu den ersten Verbänden, die eine partizipativ erarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie als zentralen Bestandteil in ihre Tourismusstrategie integriert haben, und passen uns auch auf organisatorischer Ebene entsprechend an. Insgesamt umfasst unsere Nachhaltigkeitsstrategie zwei übergeordnete sowie sechs thematische Handlungsfelder, wobei „Tourismusakzeptanz“ und „Mobilität“ besondere Relevanz haben. Sie stehen im Einklang mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO, für jedes Feld wurden konkrete Maßnahmen, Ziele und Kennzahlen (KPIs) formuliert.

Aufschluss über den Fortschritt der entsprechenden Vorhaben gibt ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht, der durch das Tourismusgesetz vorgeschrieben und an das Land Tirol sowie die Tirol Werbung übermittelt wird. Dessen Ziel ist es, einen einfachen und schnellen Überblick zum Thema Nachhaltigkeit in unserer Region zu erhalten, Potenziale für Verbesserungen zu identifizieren und Grundlagen für mögliche Zertifizierungen zu schaffen. Der Bericht zeigt Stärken und Schwächen in den Bereichen Management, Sozio-Ökonomie, Kultur und Ökologie auf. Anbei ein kurzer Auszug aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2023 (Stichtag 31.12.2023):

Management

+ öffentliches Leitbild, das auf eine nachhaltige Entwicklung einzahlt (Mission Statement & Start der Erarbeitung einer Tourismusstrategie)
+ Einbindung und Befragung der Bevölkerung zur touristischen Entwicklung (Start der Erarbeitung einer Tourismusstrategie mit partizipativen Prozess)
+ Sammlung von touristischen Angeboten mit Zertifizierung
- kein gemeinsames, öffentliches Bekenntnis zu einer nachhaltigen touristischen Entwicklung aller relevanten Entscheidungsträger:innen (Aussagen und Verpflichtungen vonseiten der Gemeinden und des TVBs fehlt öffentlich)
- angebotene touristische Aktivitäten von TVB und Partner:innen werden noch nicht in allen Dimensionen der Nachhaltigkeit kritisch und aktiv diskutiert und bewertet 

Sozio-Ökonomie

+ aktive Förderung der Barrierefreiheit in der Region (LEADER-Projekt gestartet)
+ Abfrage der Zufriedenheit hinsichtlich Dienstleistungen und Nachhaltigkeitsausrichtung des TVBs bei Stakeholdern (Befragung Mitglieder & Mitarbeitende zum Start der Erarbeitung der Tourismusstrategie)
- Potenzial: aktive Maßnahmen zur Motivation der Bevölkerung zu nachhaltigen Handlungen
- Potenzial: Kommunikation des Mehrwerts von Tourismus an Bevölkerung
KPIs: u.a. Nachfrage (Vollbelegstage im Tourismusjahr 2023: 166) und Regionalität/Zertifizierung (Anteil regionalitätszertifizierter Gastronomiebetriebe und Beherbergungsbetriebe: 4,97 %)

Kultur

+ Kunst und Kultur sind in Unternehmensstrategie berücksichtigt
+ finanzielle oder kommunikative Förderung von Kulturinitiativen (Sponsoring, Kooperationen und gemeinsame Projekte)
- keine Besucherlenkungssysteme innerhalb und in der Umgebung von Kulturstätten

Ökologie

+ Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden und -akteuren (z.B. Umweltbaustelle)
+ Kommunikation zu Mülltrennung und Abfallvermeidung an Betriebe und Gäste  
- keine Daten zum Anteil der Öffentlichen Verkehrsmittel bei Vor-Ort-Mobilität der Gäste
- kein System zur Überwachung, Bewertung und Reaktion der Auswirkungen des Tourismus auf die natürliche Umwelt
KPIs: u.a. Biodiversität Naturschutz (Anteil Schutzgebietsflächen: 26,2 %) und Klimaschutz (THG-Emissionen im Bereich Beherbergung/Gastronomie: 25.780 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr)

 

Einblicke in Führung und Verantwortung: Corporate Governance Bericht und Beteiligungsbericht

Corporate Governance verfolgt das Ziel einer verantwortungsbewussten, auf nachhaltige und langfristige Schaffung von Werten ausgerichteten Leitung und Kontrolle von Unternehmen. Innsbruck Tourismus als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat im Jahr 2023 auf freiwilliger Basis „Corporate Governance Leitlinien für den Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer“ verabschiedet. Der nun erstmals auf Basis dieser Leitlinien vorliegende Corporate Governance Bericht für das Geschäftsjahr 2023/24 gibt den Mitgliedern sowie der interessierten Öffentlichkeit Einblicke in die Führung und Kontrolle im Tourismusverband. Insbesondere werden im Sinne der Transparenz Informationen zu den Organen des Verbandes und den dort tätigen Personen sowie zu ihrer Vergütung veröffentlicht. Dies erfolgt, weil sich alle Menschen, die im und für den Verband als Körperschaft des öffentlichen Rechts tätig sind, zum sparsamen, wirtschaftlichen, zweckmäßigen und besonders sorgsamen Umgang mit den von den Beitragszahler:innen bereitgestellten Geldern bekennen.

Der Beteiligungsbericht gibt einen kompakten Überblick über das Beteiligungsportfolio von Innsbruck Tourismus. Basis für das vorliegende Zahlenmaterial sind die veröffentlichten Jahresabschlüsse der jeweiligen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2023/24.

PR-Expertin: Fabienne Kröll

PR-Expertin: Fabienne Kröll

Fabienne Kröll hat mit Mitte September 2024 die Leitung der neu geschaffenen Stabsstelle „Unternehmenskommunikation“ übernommen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und umfangreichen Expertise in den Bereichen PR und Kommunikation wird die gebürtige Tirolerin eine zentrale Rolle in der strategischen Ausrichtung und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes einnehmen. Zielsetzung der Stelle ist es, die Positionierung von Innsbruck Tourismus als professionelles, wertebasiertes Dienstleistungsunternehmen zu stärken und Brücken in der Kommunikation zu Bewohner:innen, Mitgliedern, Stakeholder:innen und Gästen zu bauen.

In Ehren: Peter Huter

In Ehren: Peter Huter

Der im April 2024 verstorbene Peter Huter war Mitglied und auch Vorsitzender des Aufsichtsrates von Innsbruck Tourismus. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art hat er unter den Funktionär:innen immer für die gewisse Balance gesorgt – und mit seinem besonderen Sinn für Humor immer für ein Lächeln. Seine Person und Persönlichkeit, seine Verdienste und sein Engagement für den Tiroler Tourismus werden immer in unserer Erinnerung bleiben. Für seinen Einsatz und seine Leidenschaft für die Region Innsbruck gebührt ihm unser aufrichtiger Dank. Wir sind uns sicher, dass die Qualitäten, die Peter als Mensch ausgezeichnet haben, weiterleben werden.

Organisationsübersicht

Die nachfolgenden Organigramme zeigen die Strukturen der Gremien und des Unternehmens von Innsbruck Tourismus. 

Gremien

Unternehmen

HEADLINE H3
Können wir helfen? Kontaktieren sie uns!
Innsbruck Tourismus
Mo - Fr: 9:00 - 17:00 Uhr
Innsbruck Incoming
Mo - Do: 9:00 - 17:00 Uhr
Fr: 9:00 - 14:30 Uhr
Tourismus Information, Ticket Service
Mo - Fr: 9:00 - 18:00 Uhr
So: 9:00 - 15:00 Uhr
Bitte ausfüllen Keine gültige E-Mail Adresse
Zenddesk Chat