Der Tourismus in alter Stärke
Bereits im Tourismusjahr 2022/23 konnte Innsbruck Tourismus erstmals wieder Ergebnisse erzielen, die mit den Vor-Corona-Jahren vergleichbar sind. Im Tourismusjahr 2023/24 wurden diese sogar übertroffen – ein historisches Resultat, das das beste Nächtigungsergebnis seit Bestehen des Verbandes darstellt. Besonders positiv ist die breite Verteilung der Nächtigungszuwächse über das gesamte Jahr hinweg. Hervorzuheben sind Mai und Oktober, die als Zwischensaisonmonate einen besonders hohen Anstieg verzeichneten. Auch die starke Entwicklung der englischsprachigen Überseemärkte sowie die steigenden Nächtigungen aus Kontinentaleuropa, insbesondere aus Frankreich, sind äußerst erfreulich. Bemerkenswert: Die Nächtigungen stiegen stärker als die Bettenkapazitäten, was eine erhöhte Auslastung der bestehenden Betriebe belegt – ein klarer Erfolg, der die positive Dynamik der Region weiter untermauert. Alle Details dazu finden Sie hier im Überblick.
Das Tourismusjahr 2024
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Ankünfte & Nächtigungen
Im Tourismusjahr 2024 verzeichnete die Region Innsbruck ein erfreuliches Wachstum bei Ankünften und Nächtigungen. Die Zahl der Ankünfte stieg auf 1.638.743, was einem Zuwachs von 9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch bei den Nächtigungen wurde ein Plus von 4,7 % erreicht, mit insgesamt 3.596.166 Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ging leicht um 3,9 % auf dennoch respektable 2,2 Nächte zurück.
Nächtigungen pro Monat
Die einzelnen Monate des vergangenen Tourismusjahres waren geprägt von erfreulichen Ergebnissen. Ausnahme bildeten die Monate April, Juni und September, die (leicht) unter den Zahlen des Vorjahres lagen. Aufgrund der Karwoche 2024 im März fiel das Nächtigungsminus im April mit 13 % sehr stark aus. Im Juni und September spürte man auch in der Region Innsbruck, wie in ganz Österreich, die Abhängigkeit des Tourismus vom Wetter. Aufgrund des starken alpin-urbanen Angebotes auch bei Schlechtwetter waren die Rückgänge bei weitem nicht so stark wie im übrigen Österreich. (April IT -13 %, AT -20 % / Juni IT -5 %, AT -6 % / September IT -4 % / AT -7 %)
Betten & Betriebe
Im Tourismusjahr 2024 stieg die Zahl der Betriebe in der Region Innsbruck im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 %. In der Drei-Sterne-Kategorie gab es drei Betriebe weniger, die nun in der Kategorie der Ein- und Zwei-Sterne-Betriebe geführt werden. Die Anzahl der Betriebe in der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie blieb hingegen unverändert. Der anhaltend starke Trend zu gewerblichen Ferienwohnungen zeigt sich sowohl in der Stadt als auch in den Ferienregionen: In diesem Segment stiegen sowohl die Anzahl der Betriebe als auch die Bettenkapazität um über 10 %. Insgesamt stehen im gesamten Verbandsgebiet 21.179 Betten in 1.024 Betrieben zur Verfügung.
Die letzten fünf Jahre im Überblick (Nächtigungen)
Die Auswirkungen der Coronapandemie zeigten sich deutlich in den Tourismusjahren 2020 (2.094.012 Nächtigungen) und 2021 (1.379.183 Nächtigungen). Im Jahr 2022 setzte eine Erholung ein, und mit 2.703.632 Nächtigungen näherte man sich wieder den Zahlen aus der Zeit vor der Pandemie an. Im Tourismusjahr 2023 wurden mit 3.434.267 Nächtigungen das Niveau von 2019 erreicht. Dieses Ergebnis wurde im aktuellen Tourismusjahr mit 3.596.166 Nächtigungen übertroffen, womit das beste Resultat seit Bestehen von Innsbruck Tourismus erzielt wurde.
5-Jahres-Entwicklung aktuell führender Quellmärkte
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Nächtigungen um rund 162.000. Mit 47.000 Nächtigungen entfällt der größte Teil des Nächtigungszuwachs auf Gäste aus China, gefolgt von Deutschland mit einem Zuwachs von 35.000 Nächtigungen. Im Vergleich zu 2019 zählen wir in der Region noch 120.000 Nächtigungen weniger aus China (-63 %). Gäste aus Deutschland verbrachten 2024 über 165.000 Nächte mehr in der Region als 2019 (+16,5 %). Besonders erfreulich ist die anhaltend positive Entwicklung der (englischsprachigen) Überseemärkte mit Zuwächsen bei den Übernachtungen im Vergleich zu 2019 aus den USA von 30 %, aus dem Vereinigten Königreich von 7 % und aus Australien von 25 %. Aber auch aus den (kontinental-)europäischen Ländern stieg die Übernachtungen zu 2019 teils stark (Niederlande +20 %, Frankreich +17 %, Polen +8 %, Tschechien +50 %). Auch aus Italien, wo seit der Coronapandemie die Nächtigungszahlen rückläufig waren (-8,8 % zu 2019), wurden im Vergleich zum Vorjahr wieder mehr Nächtigungen verzeichnet (+2,2 %).







