Hauptmenü

Heute

Nachmittag
4°C
10% Sonne
1500m
Frostgrenze

Mittwoch

Mittwoch
3°C
30% Sonne
1400m
Frostgrenze

Donnerstag

Donnerstag
4°C
10% Sonne
1400m
Frostgrenze

Vorhersage

Am Dienstag zeigt sich der Himmel meist in einem langweiligen Grau, nur ab und zu sorgen Auflockerungen für einen blauen Farbtupfer in der Wolkendecke. Genauso gross bzw. gering wie die Chancen auf ein wenig Sonne sind jedoch auch die Chancen auf etwas Niederschlag. Die Temperatur entspricht der Jahreszeit.

Tendenz

In den kommenden Tagen gibt es keine durchgreifende Änderung, lediglich die Temperaturen sinken etwas.

Können wir helfen? Kontaktieren Sie uns!

Innsbruck Tourismus


Mo - Fr: 8:00 - 17:00 Uhr

Hotel- u. Gruppenreservierung


Mo - Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

Tourismus Information


Mo - Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

Heute

Nachmittag
4°C
10% Sonne
1500m
Frostgrenze

Mittwoch

Mittwoch
3°C
30% Sonne
1400m
Frostgrenze

Donnerstag

Donnerstag
4°C
10% Sonne
1400m
Frostgrenze

Vorhersage

Am Dienstag zeigt sich der Himmel meist in einem langweiligen Grau, nur ab und zu sorgen Auflockerungen für einen blauen Farbtupfer in der Wolkendecke. Genauso gross bzw. gering wie die Chancen auf ein wenig Sonne sind jedoch auch die Chancen auf etwas Niederschlag. Die Temperatur entspricht der Jahreszeit.

Tendenz

In den kommenden Tagen gibt es keine durchgreifende Änderung, lediglich die Temperaturen sinken etwas.

Können wir helfen? Kontaktieren Sie uns!

Innsbruck Tourismus


Mo - Fr: 8:00 - 17:00 Uhr

Hotel- u. Gruppenreservierung


Mo - Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

Tourismus Information


Mo - Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

Zeit zu zweit im Sommer

Endlich kommst du mich besuchen! Nachdem du letzten Winter meine - fast schon täglichen - Schneefotos online bewundert hast, freue ich mich umso mehr, dass es jetzt endlich mit einem Besuch bei mir in Innsbruck geklappt hat. Bei der Ankunft hast du noch die verschneiten Berge im Kopf. Doch heute strahlen die Berge nicht mehr weiß, stattdessen leuchten saftige Almwiesen in den schönsten Grüntönen. „Es gibt weltweit wohl wirklich kaum keine andere Stadt, von der aus man ständig ins Grüne blicken kann!“ sagst du mit großen Augen. Tatsächlich kann man Innsbruck einfach nicht mit anderen Städten vergleichen, die Lage in Mitten der Berge ist eben einzigartig.

Im Sommer säumen in der Altstadt Blumenbeete die Straßen. Am Flussufer des Inns treffen sich die Menschen auf einen Kaffee. Eine Gruppe junger Studenten stößt mit einem Aperol Spritz an, hier spürt man die Nähe zu Italien so richtig. Ein lauer Sommerwind fegt durch die Straßen und ich weiß: die nächsten gemeinsamen Tage werden ganz wunderbar. Wir wollen die Stadt genießen, haben aber auch vor jeden Tag raus ins Grüne zu fahren. Wie gut, dass in Innsbruck beides jeden Tag aufs Neue ganz einfach möglich ist. Ich habe mir auch schon einen Plan zurechtgelegt für die perfekten Drei Tage in Innsbruck. Dabei möchte ich dir mein Innsbruck zeigen – abseits der Touristenpfade wollen wir es uns gemeinsam einfach gut gehen lassen!

PICKNICK VOM FEINSTEN

Ich habe uns schon ein paar Tage davor im Klein & Fein in der Markthalle einen Picknickkorb vorbestellt. Die Genuss Manufaktur ist eine sympathische Mischung aus Restaurant und Lebensmittelgeschäft und als bekennende Fans der österreichischen Küche haben wir den „I’m from Austria“ Korb als Auftakt auserkoren. Dieser beinhalten unter anderem kleine Hühnerschnitzel, Fleischlaibchen, verschiedene Salate und Tartellets mit frischen Erdbeeren. Mir läuft schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen! 

©Lea Hajner
©Lea Hajner
©Lea Hajner
©Lea Hajner

SIGHTSEEING MIT DEM FAHRRAD

Die Broschüre mit den verschiedenen WALKS durch Innsbruck und seine Umgebung liefert tolle Ideen für Ausflüge innerhalb der Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus. Manche der Touren eignen sich auch für eine Fahrt mit dem Roller – oder noch bequemer: mit dem Fahrrad. Auf zwei Rädern bleiben wir flexibel und können auch größere Strecken ohne sportliche Ambitionen in Angriff nehmen.

Die Tour Nr. 5 führt durch das „junge Innsbruck“ und genau die werden wir an unserem ersten gemeinsamen Tag in Angriff nehmen. Sie führt aus der Altstadt bis zum Baggersee und am Inn entlang wieder retour. Am Weg liegen jede Menge Sehenswürdigkeiten, die ich dir gerne zeigen möchte! 

Mit dem Picknickkorb in der Hand überqueren wir den Marktplatz und holen uns an der Ecke Marktgraben/Innrain das Stadtrad

©Lea Hajner
©Lea Hajner

HOCH HINAUS GEKLETTERT

Das moderne Kletterzentrum Innsbruck liegt direkt auf unserem Weg. Ich bin zwar kein Kletterprofi, aber hie und da macht mir das Klettern am Seil auch Spaß! Wir legen einen kleinen Stopp ein, denn alleine die Steilwände vor dem Eingang sind beeindruckend zu sehen. Die Anlage wurde 2017 errichtet und gehört zu den größten und modernsten weltweit. Neben den 3000 m² Indoor- und 1500 m² Outdoorkletterfläche für Seilklettern, gibt es indoor 1025 m² Boulderfläche und draußen noch weitere 175 m² dazu. Insgesamt sind es  500 Seilrouten, bzw. 200 Routen für Boulderer. Wer eine der Hallen betritt, merkt sofort, dass der Boden ein spezieller Sicherheitsboden ist. An den Weltcuptauglichen Wänden trainiert das ganze Jahr über auch die die Creme de la Creme der Athleten. Wer weiß, vielleicht erspähen wir ja sogar eine der Innsbrucker Klettergrößen wie Anna Stöhr oder Jakob Schubert

Klettern am Stadtturm
Klettern - Jakob Schubert

BAGGERSEE ACTION

Wären wir nicht mit dem Fahrrad unterwegs, hätten wir auch mit dem Bus F direkt zum Baggersee fahren können. Die Linie verbindet nämlich die Innenstadt mit dem Baggersee – und dem Flughafen auf der anderen Seite der Stadt. Eine Verkehrslinie, die Flughafen und Badevergnügen direktverbinden, das gibt’s wohl auch nur in Innsbruck! Der Baggersee bietet aber noch viel mehr als eine erfrischende Abkühlung: neben dem Eingang am Archenweg befindet sich die Zentrale der Tomaselli Eisproduktion. Vielleicht geht sich nach dem Picknickkorb ja noch ein kleines Eis aus? Irgendwie gehört es fast schon zum Baggersee Ausflug dazu! 
Der See selbst besticht vor allem mit seiner spektakulären Bergkulisse im Hintergrund. Meine Lieblingsseite zum Liegen ist daher das Süd-Ostufer, von dem hat man einen wunderbaren Blick auf die Gebirgskette der Nordkette. Am Nordufer hingegen stehen viele Bäume, die Schatten spenden. Den kann man im neuen Motorikpark gut gebrauchen, denn die Geschicklichkeitsaufgaben bringen nicht nur Kinder ins Schwitzen! Und dann, nach all der Action, haben wir uns den Sprung vom Steg in den See redlich verdient. Wenn Urlaub doch nur immer so entspannt wäre!


AM INN ENTLANG

Nach einigen Stunden am See satteln wir die Drahtesel wieder und queren direkt nach dem Ausgang die Brücke über den Inn. Auf der anderen Uferseite geht es nun zurück in Richtung Altstadt, wobei wir ab der Mühlauer Brücke ein wenig vom Walk in der Broschüre abweichen und doch nochmal die Uferseite wechseln. Am Fahrradweg radelt es sich einfach entspannter als im Straßenverkehr. Beim Emile-Bèthouart-Steg queren wir in den ältesten Stadtteil Innsbrucks nach St. Nikolaus. Die alten Häuser an der Innstraße beherbergen viele kleine Geschäfte, welche den Stadtteil neu beleben. Unter anderem kaufe ich gerne bei Walde Seifen ein, werfe stets einen Blick in den Kostnix-Laden und hole mir im gegenüberliegenden Cafe Haepinest den vermutlich besten Schoko-Brownie der Stadt. Doch wir sind nicht zum Shoppen hier und so geht es nach dem kurzen Halt gleich wieder weiter zum letzten Teil der Tour. Doch davor müssen wir noch ein Foto machen von der berühmten bunten Häuserzeile von Anpruggen. Das gehört eben einfach dazu! Auch wenn ich nun schon viele Jahre in Innsbruck wohne, von dem Anblick kann auch ich mich nicht statt sehen.

INNEHALTEN
Direkt hinter den bunten Häusern befindet sich die Pfarrkirche Mariahilf, welche 1647/48 von Christoph Gumpp erbaut wurde. Gumpp war der Begründer einer wahren Baumeisterdynastie und gestaltete Innsbruck lange Zeit maßgeblich mit. Im Inneren ist besonders das Hochaltarblatt von Johann Paul Schor sehenswert, welches die Geschichte der Kirche zeigt. Wir genießen die kühle Luft und die Stille. Für ein paar Minuten ist jeder in seinen eigenen Gedanken ganz bei sich. 

Pfarrkirche Mariahilf
Mariahilf Kirche

AN DER INNMAUER

Dann geht es noch ein kleines Stück weiter bis zur Innmauer vor der Universität. Hier lassen wir den Tag ausklingen. Besonders Studenten treffen sich hier gerne und genießen die letzten Sonnenstrahlen am Innufer. Wir schlüpfen aus unseren Schuhen und lassen die Füße von der Mauer baumeln. Die gegenüberliegende Nordkette sieht von hier so mächtig und hoch aus. Gut, dass die Nordketten Seilbahn ruck zuck auf 2000m Seehöhe fährt, auf das Erlebnis freuen wir uns schon jetzt!

DER WALD IN MIR

„Forest Therapy“ ist der letzte Schrei der Wellnesswelt und kommt eigentlich aus Japan, wo „Shinrin-yoku“, also Wald(luft)baden als Medizin anerkannt wird. In Tirol haben die Menschen auch immer schon Kraft im Wald und in den Bergen getankt, die bewusste Komponente der Achtsamkeit wird mittlerweile immer mehr integriert. Im rund 40 Minuten entfernten Mieming wollen wir dem Trend nachgehen und machen einen achtsamen Spaziergang bei Mooswiesen. Die Mischung aus Biotop und Lärchenwiesen ist wunderschön und gibt viel Zeit zum Beobachten. Dafür lassen wir die Schuhe im Rucksack und gehen barfuß über den weichen Waldboden.

©Lea Hajner

NO LAMA DRAMA!

Ein Waldbad in Mieming lässt sich sogar mit einem Besuch der dort ansässigen Lamas verbinden. Die charmanten Wanderbegleiter vom Aschlandhof haben stets ein offenes Ohr für Menschen und gelten als besonders feinfühlig. Ihrem Ruf als außerordentlich fotogene Tiere werden sich natürlich auch gerecht! Auf Anfrage lässt sich eine 1-1,5-stündige Wanderung in tierischer Begleitung rund um Aschland und Holzleiten reservieren. Für einen kurzen Besuch am Weidezaun hingegen braucht es keine Anmeldung.

REGIONALE KOST

Rund um Innsbruck und selbst in der Stadt gibt es immer mehr Ab-Hof Verkaufsläden. Ein besonders prachtvoller ist der Steiererhof in Mieming. Im Selbstbedienungsladen gibt es frische und haltbare Produkte aus der Region, Pasta aus den hofeigenen Eiern, Mehl aus dem Inntal, Kartoffeln vom Nachbarn und am Wochenende auch frisches Gebäck von der Schwiegermutter. Es ist einer meiner Lieblingsläden und immer, wenn ich in der Gegend bin, freue ich mich auf einen Besuch. Auch heute holen wir uns einen Kaffee vom Selbstbedienungsautomaten und setzen uns vor dem Hofladen auf die gemütliche Bank.

Hofladen Zauscherhof Genussradweg
 Steirer's Hofladele

WASSERWUNDER

Am Rückweg machen wir in Kematen einen Stopp und nutzen dort die Kneippanlage in der Nähe der Bushaltestelle bei der Kirche. Nicht nur an heißen Tagen ist ein Kneippgang eine wahre Wohltat. Vom Spazieren sind unsere Füße bereits aufgewärmt und somit ideal vorbereitet auf das Wassertreten im kühlen Nass. Der Temperaturunterschied aktiviert Körper und Geist, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Viel mehr haben wir für diesen Tag nicht mehr geplant. Wie so oft ist weniger eben oft mehr!

NAMASTE AM BERG

Am Sonntag ist es endlich so weit: ich habe uns für eine Yogastunde an der frischen Luft hoch oben auf der Nordkette angemeldet. Wir haben Glück, das Wetter spielt mit und die Sonne leuchtet uns schon in den frühen Morgenstunden entgegen. Zuerst geht es mit der Hungerburgbahn, deren futuristische Stationen von der Stararchitektin Zaha Hadid geplant wurden zur Hungerburg. Hier steigen wir in die Seilbahn um und stehen keine acht Minuten später auf knapp 2000 m Seehöhe. Paragleiter machen sich bereit für den Abflug, Wanderer und Radfahrer treffen ein, Kinder spielen am Spielplatz mit der vermutliche besten Aussicht der Stadt. Es ist ein buntes Treiben. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind packen wir unsere Sachen und wandern ein paar Minuten zu einer Plattform, die etwas abseits am Panoramaweg liegt.

Die Yogastunde wird passend zur Location angepasst und ist glücklicherweise auch für Anfänger geeignet. Mit jeder Übung und jeder Wiederholung finde ich mehr und mehr zu mir. Wie schön, wenn man zwischendurch kurz innehält und den Blick in die Ferne auch genießen kann. Dabei kann es schon mal passieren, dass neugierige Bergdohlen vorbeifliegen oder man in der Ferne am langen Sattel eine Gämse entdeckt. Eins steht jedenfalls fest: ich habe garantiert noch nie so tief Luft geholt wie in dieser Yogastunde.

©Lea Hajner
©Lea Hajner

DER BLICK VON GANZ OBEN

Nach der Yogastunde faulenzen wir noch in den Liegestühlen auf der Seegrube und gönnen uns einen Apfelstrudel. Sportlich waren wir heute schließlich bereits genug! Nur eines möchte ich dir doch noch zeigen: den Blick von ganz oben. Also fahren wir mit der Seilbahn zum Hafelekar. Jetzt hast du wirklich die allerbeste Aussicht in Innsbruck. Von hier aus sieht man sogar bis nach Italien! Und wir können gut erkennen, wo wir am ersten Tag entlang gefahren sind… die SOWI, den Baggersee, das Kletterzentrum und sogar die Markthalle können wir gut erkennen. 
So ein Ausflug auf die Nordkette ist ein krönender Abschluss für deinen Besuch. Doch noch haben wir ein paar Stunden Zeit und ich weiß, du möchtest dir noch ein Stück Innsbruck mit nachhause nehmen…  
 

SOUVENIR IM GLAS

Am Weg zum Bahnhof statten wir noch dem Automaten vor dem Restaurant Wilderin einen Besuch ab. Hier gibt es seit Anfang 2021 frisch eingekochte Köstlichkeiten aus regionalen Lebensmitteln zu erstehen. Für Foodies, wie uns, ist ein solch kulinarischer Gruß das ideale Mitbringsel. Unter dem Namen „Thesi“ gibt es z.B. Gulasch, Rindsuppe, Apfelstrudel oder auch Salzkaramell Ganache im Glas. Das sieht nicht nur gut aus, das schmeckt auch wunderbar nach Bergluft und Urlaub. Die Gerichte, abgesehen von den kühlen Nachspeisen, müssen zuhause dann einfach aufgewärmt werden. So kannst du dir eine Prise Innsbruck mit nachhause nehmen und dir den Montag im Büro damit versüßen.

unlimited
Zenddesk Chat