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Kapellenwanderung in Oberperfuss - Dorfrunde – Region Innsbruck
Kapellenwanderung in Oberperfuss - Dorfrunde
https://www.innsbruck.info/fileadmin/userdaten/contwise/poi-97311443-poltenkapelle2048x1536px.jpg
leicht
Schwierigkeit
Schwierigkeit
leicht
Höhenmeter bergauf
54 Meter
Höhenmeter bergab
52 Meter
Höchster Punkt
866 Meter
Streckenlänge
5.6 KM
Gehzeit Gesamt
3H
Ausgangspunkt
Parkplatz Pfarrkirche Oberperfuss
Endpunkt
Parkplatz Pfarrkirche Oberperfuss
Beste Jahreszeit
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Wegbeschaffenheit
Asphaltweg
 
Rundwanderweg
 
Familienwanderung
 
Kinderwagengerechte Wanderung
 
Mit Einkehrmöglichkeit
GPX DownloadRoute zum Startpunkt

Oberperfuss ist reich an Kapellen, ruhige und idyllische Wanderwege führen quer durch das Dorf zu den teils wunderschön renovierten Kapellen.

Beginnt man die Kapellenwanderung im Zentrum von Oberperfuss, dann startet man am gebührenfreien Parkplatz bei der Pfarrkirche zur heiligen Margareta. Urkunden benennen das Jahr 1391 als Erbauungsjahr. 1729 erfolgte dann ein Neubau anstelle der alten spätgotischen Kirche. Die Kirche ist heute ein barocker Saalbau mit einem mächtigen Nordturm, umgeben von einem Friedhof. Sehenswert sind die Sonnenuhr von Peter Anich auf der Südseite und im Innenraum die Gewölbemalereien von Franz Altmutter. Da zu dieser Zeit die religiöse Volkskunst blühte, wurde die Kirche zu einem Juwel des Barocks. Jedes Jahr am 20. Juli wird das Kirchenpatrozinium zur heiligen Margareta mit einer heiligen Messe und einem Fest gefeiert. 


Der Weg führt wenige Schritte Richtung Westen zum Peter-Anich-Haus, links davon steht die Gasslerkapelle. „Unser Herr im Elend“ genannt, sie zeigt eine alte Christusfigur nach dem Vorbild des Schmerzensmannes der Wieskirche in Oberbayern. Früher war hier die Einsegnung der Toten, die von den Ortsteilen zum Friedhof geführt wurden. Am Palmsonntag findet bei der Kapelle die Palmweihe mit anschließender Prozession zur Pfarrkirche statt.

 

Wandert man weiter, vorbei am Hotel Krone zur Landesstraße, geht es Richtung Norden zur Kreuzung Huebe-Hinterhof. Dort steht die Albiskapelle, errichtet 1676 vom Albisbauern als Pestkapelle. Im Gedenkjahr 1959 (150 Jahre seit 1809) restaurierte sie der 80-jährige Albisbauer mit den Jungbauern. Anstelle des Marienbildes von Zötsch wurde am 6. September 1959 ein Herz-Jesu-Bild geweiht.

 

Die Wanderung führt einen Kilometer in westlicher Richtung bis zur Völsesgasse 21. Rechts im Hofraum des Johann Witting, steht die Zischgenkapelle. Sie ist laut Angaben des Landesdenkmalamtes ein Bau aus spätgotischer Zeit, der im 17. Jahrhundert barock ausgestattet wurde. Das Altarbild zeigt die dunkle Einsiedel-Mutter-Gottes. Nach Behebung von Kriegsschäden aus dem zweiten Weltkrieg wurde sie 1991 von Johann Witting generalsaniert.

 

Auf der Völsesgasse weiter bis zum Sattlerbauern Nr. 47, dort steht links die Hueberkapelle, die ein Herz-Jesu-Bild schmückt.

Am Ende der Völsesgasse liegt die Poltenkapelle. Sie wurde 1837 vom Grünfelderbauern erbaut. Das Altarbild der Schmerzhaften Mutter stammt vom Zirler Maler Schnaiter. Das Hauptdeckengemälde - die Kreuzabnahme - wurde von Anton Krömer 1838 geschaffen. In den vier Deckenzwickeln sind die vier Evangelisten mit ihren Symbolen dargestellt. Die generalsanierte Kapelle wurde am 12.Oktober 1982 wieder eingeweiht. Ihr Name stammt vom nahestehenden Poltenhof, heute Stackler. Heute ist die Kapelle im Besitz von 10 Bauern. Einer der Bittgänge führt hierher.

 

Auf dem Peter-Anich-Weg wieder zurück Richtung Dorf. Auf der rechten Seite beim Studlerhof steht die bildstockartige Dickichtkapelle, die ursprünglich rechts des Bauernhauses „Studlerhof“ mit einer großen alten Marienstatue stand. 1935 wurde für diese Figur viel Geld geboten, die Bäuerin erwiderte, eine Mutter Gottes verkaufe man nicht. Ein Jahr später wurde die Mutter Gottes gestohlen. Im Zuge der Straßenbegradigung bekam die Kapelle den heutigen Standort im Dickicht.

 

Auf dem Peter-Anich-Weg weiter, auf der rechten Seite gegenüber vom Parkplatz der Bergbahnen am Hang liegt versteckt die kleine Hütterkapelle. Sie ist mit geschnitzten Figuren der heiligenFamilie ausgestattet und war bis zum Neubau der Straße Wegkapelle.

In unmittelbarer Nähe sichtbar am rechten Hang liegt die Tschonerkapelle. Diese ließ Frau Tschoner als Lourdeskapelle mit Glockentürmchen um die Jahrhundertwende erbauen. 


Gegenüber des Elektrogeschäfts Hörtnagl liegt die Aigenkapelle, diese hieß früher Elakapelle. Sie ist 1858 erbaut und 1985 von den Jungbauern restauriert worden. Sie ziert ein großes geschnitztes Kreuz. Anfang der 90er Jahre wurde die Figur des heiligen Johannes gestohlen und die Marienfigur im benachbarten Bauernhaus sichergestellt.

 

Bei der Abzweigung vom Peter-Anich-Weg nach Aigen befindet sich auf der linken Seite des Weges der Marxerhof. Im Hofraum der Familie Triendl wurde 2015 eine wunderschöne Holzkapelle errichtet, die Marxerkapelle.  Früher führten die Prozessionen von der Pfarrkirche nach Aigen zum Marxerhof, dort wurde auch ein Evangelium abgehalten. Aus diesem Grund wurde hier eine Kapelle errichtet in der sich der alte Prozessionsaltar befindet. Neben der Kapelle steht das alte Gipfelkreuz vom Rosskogel, das 2011 nach 46 Jahren ausgetauscht wurde. Sehenswert.

 

Folgen Sie dem Peter-Anich-Weg zurück ins Dorfzentrum zur Pfarrkirche, dem Ausganspunkt der Kapellenwanderung.


Einkehrmöglichkeiten: Hotel Krone - m1 Cafe Restaurant Bar Lounge (Donnerstag Ruhetag,) Vormittagscafe Kleißl (Montag Ruhetag), Baguett Cafe Bistro, Bäckerei Oberperfuss, Sportcafe.

Quellen- und Literaturhinweis: Gemeindebuch Oberperfuss



Anreise, öffentlicher Verkehr


Postbus 462 - Haltestelle Gemeindeamt, www.vvt.at

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